Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten haben Klage eingereicht, um die rund 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance zu stoppen. Sie argumentieren, dass durch die geplante Fusion – die größte in der Geschichte Hollywoods – der Wettbewerb bei Film- und Fernsehangebot eingeschränkt und somit Kinos, Kabelfernsehsendern und Verbrauchern erheblicher Schaden zugefügt würde.

Die unter der Führung des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereichte Klage (AZ. 4:26-CV-07116) wird zudem von den Generalstaatsanwälten von Arizona, Colorado, Connecticut, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Washington mitgetragen.

„Die unzulässige Fusion dieser beiden Unterhaltungsriesen würde zu höheren Preisen, geringerer Qualität und einem eingeschränkten Angebot an Film- und Fernsehinhalten führen – zum Nachteil von Kinos, Kabelnetzbetreibern und letztlich des Publikums, ob auf dem heimischen Sofa oder im Kinosessel in den USA“, erklärte Bonta in einer Mitteilung. Allein in den USA würde der fusionierte Konzern demnach fast ein Drittel der Kinofilme und fast ein Drittel des Kabelfernsehprogramms kontrollieren.