Mehrere US-Bundesstaaten bereiten Insidern zufolge eine Klage gegen die 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme ​von Warner Bros durch Paramount Skydance vor. Der Schritt werde in den kommenden Wochen erwartet, ‌sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Unter den Bundesstaaten seien Kalifornien und New York. Nach Bekanntwerden der Pläne gaben die Aktien von Warner Bros um 3,6 Prozent nach, die Papiere von ​Paramount verloren 6,7 Prozent.

Paramount teilte mit, das Geschäft werde den Wettbewerb stärken. Ein ⁠Vorgehen ⁠gegen die Übernahme verschaffe etablierten Anbietern wie Netflix einen ungerechtfertigten Vorteil. Das Unternehmen werde sich gegen jeden Versuch wehren, das Vorhaben zu Fall ‌zu bringen, das Verbrauchern, Kulturschaffenden und der gesamten ​Branche zugutekomme.Das Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta (53) erklärte, die Untersuchung dauere an. In Hollywood stößt der Zusammenschluss der beiden Unterhaltungsriesen bei Schauspielern und Autoren aus Sorge um ihre Arbeitsplätze auf Kritik.