In der entscheidenden Szene des Spiels fiel kein Tor, sondern der Schweizer Stürmer Breel Embolo. Die Situation rund um die 72. Minute veränderte dieses WM-Viertelfinale. Dieses Spiel, das die Schweizer zum wichtigsten ihrer Geschichte ausgerufen hatten. Und so wurde ihr Trainer Murat Yakin nach dem 1:3 nach Verlängerung gegen Argentinien deutlich. »Leider hat heute der Fußball nicht gesiegt«, sagte er auf der Pressekonferenz. Und: »Wir werden bestraft für eine Regel, die für mich absolut unverständlich ist.«
Zunächst hatten sich die Schweizer über diese Szene gefreut. Embolo und der Argentinier Leandro Paredes waren mal wieder in einem Zweikampf aneinandergeraten, schon zuvor hatte es zwischen den beiden einige Male gekracht. Paredes sah die Gelbe Karte. Doch dann meldete sich der Videoschiedsrichter und schickte João Pinheiro aus Portugal an den Monitor. Seit diesem Jahr dürfen nämlich auch Gelbe Karten vom VAR überprüft werden. Was der Schiedsrichter und auch die TV-Zuschauer dann zu sehen bekamen, sah nicht gut aus für Embolo. Der nämlich hatte sich fallen gelassen, Schwalbe. Das Problem: Er hatte in der ersten Halbzeit schon die Gelbe Karte gesehen.










