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Volle Notaufnahmen, fehlende Kühlung – die sehr heißen Tage dieses Sommers zeigen die fatalen Folgen solchen Wetters in Deutschland. Vor welch immensen Herausforderungen Kliniken stehen.
Wenn selbst die größte Klinik von Rheinland-Pfalz auf Lüfter der Feuerwehr zurückgreifen muss, stimmt irgendetwas nicht. Die Hitzetage dieses Sommers führen deutlich vor Augen, dass Krankenhäuser massiv mit damit verbundenen Herausforderungen zu kämpfen haben. «Ich glaube, dass kein Krankenhaus in Deutschland auf solch eine Hitze wirklich ausreichend vorbereitet ist und jetzt damit umgehen kann», sagt Ralf Kiesslich, Vorstandschef der Universitätsmedizin Mainz.
«Wir hatten hitzebedingt so viele schwerstkranke Patienten und ein Überlaufen der Notaufnahme, wie wir das noch nicht gesehen haben», erzählt der Klinikmanager. «Wir haben den Krisenstab einberufen, auch ich selbst war nachts vor Ort.» Auch Kühlschränke mit Arzneimittelproben und eingelagerten Proben seien mit der Hitze nicht zurechtgekommen.
Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz betrachtet zunehmende Hitzewellen ebenfalls als große Herausforderung für die stationäre Versorgung. Belastet würden sowohl Patientinnen und Patienten als auch die Bediensteten.









