Solche Szenen hat selbst Alexander Lechleuthner noch nicht erlebt, dabei ist er Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Köln. Bei einem Mann hätten sie in der vergangenen Woche eine Körpertemperatur von 44 Grad gemessen, berichtet Lechleuthner. Der Mann sei vom Einkaufen gekommen, habe sich hingesetzt und sei dann zusammengebrochen. In Einzelfällen seien sogar junge und anscheinend gesunde Menschen kollabiert. Nicht weil sie stundenlang durch die Hitze gelaufen sind oder sich überanstrengt haben, sondern nur weil sie zu lange in ihrer überhitzten Wohnung saßen. »Das hat mir wirklich zu denken gegeben«, sagt Lechleuthner.
Hitzetote: Hitze – die unterschätzte Gefahr
Nun zeigt sich das Ausmaß der Hitzewelle: 5.200 Menschen starben in den vergangenen Wochen. Wie Ärzte und Feuerwehr die Zeit erlebten – und was künftig schützen kann.













