Sie stürzen ab und finden aus ihrer Sucht nicht mehr heraus – bis zum traurigen Ende. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 2150 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben. Das hat der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streek in dieser Woche gesagt. Und gerade bei jungen Menschen wird das Problem immer größer. „Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen jünger als 30 Jahre und bei den Unter-20-Jährigen hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten vier Jahren fast verdoppelt“, sagte Streeck bei einer Pressekonferenz.Dass Menschen in den Drogenstrudel geraten, habe auch mit der Anziehungskraft des Milieus zu tun, sagt Wolfgang Barth in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Seit den 1980er-Jahren hilft er Abhängigen im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main. In dieser Folge erzählt Barth von seiner Arbeit mit den Süchtigen und davon, wie sich die Szene dadurch verändert hat, dass heute andere Drogen konsumiert werden als früher.Moderation, Redaktion: Philipp SaulRedaktion: Ann-Marlen HooltProduktion: Julius ZimmerZitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Bayerischer Rundfunk.Redaktionsschluss war Freitag, 10. Juli 2026 um 16.30 Uhr.So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Drogentote auf Rekordniveau: Wie junge Menschen in die Szene geraten
Mehr als 2000 Menschen sind in Deutschland vergangenes Jahr an übermäßigem Drogenkonsum gestorben. Ein Sozialarbeiter sagt: Da kommt ein großes Problem auf die Gesellschaft zu.











