Der Zwist zwischen der Volkswagen-Belegschaft und dem Boss des Autobauers, Oliver Blume, spitzt sich zu. Der VW-Chef solle den Beschäftigten endlich Details zu möglichen Werksschließungen in Deutschland sowie dem Stellenabbau im Konzern erläutern, heißt es in der VW-Betriebsratszeitung »Mitbestimmen«, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Arbeitnehmervertreter beklagen, dass Blume »den betroffenen Beschäftigten außerhalb des Managements diese Informationen weiterhin vorenthält«. Nachdem er ein Gesprächsultimatum der Betriebsratschefin Daniela Cavallo verstreichen ließ, soll Blume »nach der Sommerpause in Betriebsversammlungen direkt vor den Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Stammwerk Rede und Antwort stehen müssen«.
Am Donnerstag hatte VW-Chef Blume dem Aufsichtsrat seinen drastischen Sparplan vorgestellt . Nach SPIEGEL-Informationen sollen unter anderem die Werke Zwickau und Emden ab 2031 keine Autos mehr produzieren, das Aus für Hannover plant Blume für 2032. Zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.000 Stellen, die im Konzern wegfallen, sollen 50.000 weitere Jobs weltweit bis 2030 gestrichen werden. (Mehr Informationen zu den Sanierungsplänen des VW-Chefs lesen Sie hier .) Laut Konzernkreisen wurde der Vorschlag mit Stimmen der IG Metall und des Landes Niedersachsen abgelehnt.













