Das Ultimatum des Betriebsrats hatte VW-Chef Oliver Blume verstreichen lassen. Bis zum Wochenende hat er sich nicht gegenüber den Beschäftigten zu seinen Sparplänen geäußert. Kein Wort zum möglichen Ende der Produktion in Zwickau, Emden und Hannover sowie im Audi-Werk in Neckarsulm. Kein Wort auch zu einem neuen, massiven Jobabbau. Dass es diese Pläne gibt und Blume sie für unausweichlich hält, um den Autohersteller zu retten, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch was genau der VW-Chef will und warum, das hat er bisher nur dem Aufsichtsrat und rund 250 Führungskräften mitgeteilt.
VW – Sparpläne und Werksschließungen: Konflikt in Wolfsburg
VW-Chef Oliver Blume plant 11 Milliarden Euro Einsparungen, darunter 5,5 Milliarden bei Personalkosten. Werksschließungen in Zwickau, Emden und Hannover drohen. Betriebsrat kritisiert fehlende Kommunikation.















