Norwegische Kommunen und Veranstalter suchen vor dem WM-Viertelfinale der Fußball-Nationalmannschaft gegen England händeringend nach Großbildschirmen. Viele Gemeinden und Unternehmen wollten das Spiel am Samstag vor großem Publikum zeigen, fänden aber kaum noch Geräte dafür, berichteten skandinavische Medien am Freitag. Er könne sich vor Anrufen kaum noch retten, sagte Morten Reffhaug von der Firma To-Be-More in Lier dem norwegischen Sender NRK. Die Sender DR und SVT meldeten, Veranstalter hätten sich bereits an Firmen in Dänemark und Schweden gewandt. Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland fordert am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) in Miami England – es ist das erste WM-Viertelfinale ihrer Historie. Reffhaug sagte, nach dem Sieg der Norweger gegen Brasilien habe er bis tief in die Nacht Anfragen wegen Großleinwänden erhalten. Doch jetzt sei alles ausgebucht, Nachschub könne er nicht beschaffen und auch die Konkurrenz habe keine Geräte mehr frei. Der Chef des Unternehmens Lydteamet in Bodø, Kristoffer Haukås, sagte, viele hätten mit so einem Problem schlicht nicht gerechnet und jetzt sei die Zeit knapp.Der Geschäftsführer des dänischen Unternehmens Profox in Svenstrup, Mikkel Rodkjær, sagte DR: „Wenn man eine große Leinwand aus Dänemark oder Schweden benötigt, entstehen natürlich zusätzliche Kosten.“ Er habe zwar genügend Bildschirme, könne aber nicht helfen. „Das Spiel findet mitten in den Sommerferien statt. Das bedeutet, wir bräuchten zusätzliches Personal“, erklärte Rodkjær. Doch das sei jetzt nicht zu bekommen. (dpa)Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinale gegen Weltmeister Argentinien ohne Shootingstar Johan Manzambi auskommen. „Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Kansas City. Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte schon im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 i. E.) wegen einer Knieprellung gefehlt. Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze des Turniers und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Sein Ausfall schmerze „extrem“, so Yakin: „Das war ein Schockmoment. Er hatte das Momentum auf seiner Seite.“ Die Schweizer werden dies „als Team auffangen“.Kapitän Granit Xhaka schwor seine Mannschaft derweil auf das Duell mit Argentiniens Superstar Lionel Messi (acht Turniertore) ein: „Ihn über 90 Minuten immer zu stoppen, wird schwierig. Aber wir versuchen unser Bestes. Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht allzu viel Platz hat. Wir müssen auch versuchen, auf Ballbesitz zu spielen. Wenn wir den Ball haben, wird er nicht so viele Aktionen haben.“Die Schweiz steht erstmals seit 72 Jahren wieder unter den letzten acht bei einer WM. Dies war bislang 1934, 1938 und 1954 gelungen. Das Halbfinale haben die Eidgenossen noch nie erreicht. (dpa)Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft hat nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Roberto Martinez Wunsch-Nachfolger Jorge Jesus präsentiert. „Heute beginnt eine neue Reise. Herzlich willkommen in der Nationalmannschaft, Herr Jorge Jesus“, schrieb der Verband in den Sozialen Netzwerken. Die Nachrichtenagentur AFP hatte bereits am Tag zuvor von der Einigung berichtet. Der 71-Jährige soll einen Vertrag über vier Jahre erhalten, der bis zur nächsten Weltmeisterschaft läuft. 2030 ist Portugal Gastgeber neben Marokko und Spanien. Bis zum vergangenen Mai war Jesus, der vor allem in seiner Heimat auf eine umfangreiche Trainerkarriere zurückblicken kann, noch beim saudischen Verein Al-Nassr als Coach aktiv. Dort trainierte er Portugals Kapitän und Superstar Cristiano Ronaldo.Ob es aber zum Wiedersehen mit dem portugiesischen Rekordnationalspieler kommt, ist unklar. Seine Zukunft in der Landesauswahl ließ der 41-Jährige noch offen – lediglich eine weitere WM hat er bereits ausgeschlossen.Jesus sagte dazu bei seiner Vorstellung: „Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen – innerhalb bestimmter Grenzen und unter den Bedingungen, die ich für das Beste für die Nationalmannschaft halte.“ Er habe noch nicht mit Ronaldo darüber gesprochen, versicherte jedoch, dass der Star „niemals“ ein Problem für die Nationalmannschaft sein werde.Bei seinem insgesamt sechsten WM-Turnier schied Ronaldo diesmal im Achtelfinale gegen Europameister Spanien aus, im Anschluss verkündete Trainer Martinez seinen Rücktritt. Ohnehin wäre für den Spanier nach der WM Schluss gewesen. (dpa)Hugo Broos ist wie erwartet nicht länger Fußball-Nationaltrainer von Südafrika. Der 74-Jährige habe sein Amt niedergelegt, bestätigte ein Vertreter des südafrikanischen Verbands der Nachrichtenagentur AFP. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada hatte der Belgier Südafrika zum ersten Mal überhaupt in die K.-o.-Phase geführt, war im Sechzehntelfinale aber an den Kanadiern gescheitert (0:1). Broos hatte seinen Abschied bereits wenige Tage zuvor gegenüber der belgischen Zeitschrift Humo angekündigt und erklärt, Verbandspräsident Danny Jordaan wolle ihn in anderer Rolle behalten. Das berichtete auch AFP. Als möglicher Nachfolger auf der Bank gilt der ehemalige Nationaltrainer Pitso Mosimane, der Südafrika schon 2010 als damaliger Ko-Trainer nach der WM im eigenen Land übernommen hatte.Nach dem Ausscheiden hatte Broos bereits angekündigt, die WM sei sicher seine letzte gewesen, sich aber noch nicht konkret zu seiner unmittelbaren Zukunft geäußert. Eine weitere Zusammenarbeit hatte er nicht ausgeschlossen. „Ich stehe immer zur Verfügung, wenn Menschen einen Rat brauchen“, hatte Broos gesagt. (sid)Die Fans empfingen Star Mohamed Salah & Co. nach dem Aus bei der Fußball-WM in der ägyptischen Heimat begeistert. Doch der Kapitän seiner Mannschaft weiß, dass der umstrittene K.o. gegen Weltmeister Argentinien im Achtelfinale (2:3) noch schmerzen wird.„Ich weiß, dass ihr immer noch sauer seid, aber ich verspreche euch, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht, um sicherzustellen, dass das ein neuer Anfang für den ägyptischen Fußball auf der internationalen Bühne wird“, schrieb der langjährige Stürmer des FC Liverpool, dessen Vertrag ausgelaufen ist, an die Fans in den sozialen Medien. „Dieses Team verdient euer Vertrauen.“Salah (34) und der ägyptische Tross kamen am Freitag am Flughafen El-Alamein, westlich von Alexandria, wieder in der Heimat an. Der Verband hat wegen des WM-Aus Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und dessen Assistenten eingereicht. Nach Ansicht des Verbandschefs Hany Abo Rida unterliefen den Schiedsrichtern eklatante Fehler, er monierte auch eine Doppelmoral.Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan war unmittelbar nach dem Aus außer sich gewesen. „Uns ist Unrecht widerfahren“, schimpfte er. Seiner Meinung nach habe „die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“. Er kündigte an, die weitere WM zu boykottieren. (dpa)Nach einem Streit mit Sporting Lissabon muss die belgische Fußball-Nationalmannschaft auch im heutigen WM-Viertelfinale gegen Spanien (21.00 UhrMESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV) auf Verteidiger Zeno Debast verzichten. Medien zitierten übereinstimmend aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA. Demnach hält der portugiesische Erstligaklub aus Lissabon seinen 22 Jahre alten Spieler „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“. Diese Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der „Red Devils“ sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA ab“.Debast war wichtiger Bestandteil der belgischen Mannschaft während der WM-Qualifikation. Er verletzte sich aber vor der Endrunde am Bein und sollte im Laufe des Turniers wieder fit werden. Bei der WM hat Debast aber noch keinen Einsatz absolviert. „The Athletic“ zufolge soll vor dem Viertelfinale gegen Spanien aber noch ein Treffen in Los Angeles zwischen Vereins- und Verbandsvertretern stattfinden, um die Situation um den 26-maligen Nationalspieler zu beurteilen. (dpa)DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet. Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten. Der einstige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und des FC Liverpool hatte in den vergangenen Tagen mehrfach seine Bereitschaft signalisiert, das Amt zu übernehmen. Geklärt werden muss unter anderem noch, die Auflösung von Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer beim Getränkekonzern Red Bull. Hierzu soll es nach den DFB-Gesprächen weitere Verhandlungen in New York mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff geben. Dem Vernehmen nach sind alle Parteien an einer Lösung interessiert. Im Gespräch ist demnach die Möglichkeit, Klopp auch im Amt zu erlauben, für den Konzern zu werben. Diese Variante soll bei den Vorgesprächen von allen Parteien favorisiert worden sein.Das Fanbündnis „Unsere Kurve“ kritisierte den „auf den kolportierten Deal“ mit Red Bull als „einen weiteren Kniefall vor dem Kapital“, wie Thomas Kessen, der Sprecher des Bündnisses dem SID sagte. „Wer sich in Mainz und Dortmund bodenständig gab und selbst in Liverpool noch als 'the normal one' vorstellte, der passt nicht zum Feind des Volkssports Fußball – dem RB-Konzern“, so Kessen. Bevor man Klopp „als vermeintlichen Heilsbringer aufs Podest hebt“, wolle „Unsere Kurve“ daher „an die Reaktionen und den verspielten Kredit in weiten Teilen insbesondere der Dortmunder Anhängerschaft“ erinnern.Die ersten Länderspiele als Bundestrainer stünden für Klopp im September und Oktober an, wenn die Nationalmannschaft mit vier Partien innerhalb von zehn Tagen in den Niederlanden, gegen Serbien und zweimal gegen Griechenland in die Nations League startet. Bei der WM war die mit großen Ambitionen ins Turnier gegangene Auswahl in der Zwischenrunde mit einem 3:4 im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. (dpa)Für das Spiel der Spiele stehen die Schweizer keineswegs Spalier für Lionel Messi - sie wollen den König des Fußballs stürzen. „Man hat gesehen, dass Argentinien in den letzten beiden Spielen auch verwundbar war“, sagte Trainer Murat Yakin ohne einen Anflug von Ehrfurcht: „Also wir sind vorbereitet und es wird ein gigantisches Spiel für uns.“Beim WM-Viertelfinale in der deutschen Nacht zu Sonntag (3 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) im Football-Stadion der Kansas City Chiefs sind die Rollen klar verteilt: Ein Scheitern von Titelverteidiger Argentinien mit dem bislang überragenden Messi wäre eine riesengroße Überraschung. Der erstmalige WM-Halbfinaleinzug der kleinen Schweiz wäre eine Sensation.„Wir können den Weltmeister herausfordern“, sagte Yakin. Und Abwehrchef Manuel Akanji meinte: „Wir können gegen jeden Gegner spielen und es ihnen richtig schwer machen. Wir sind noch nicht fertig.“ Das Selbstvertrauen dafür speist sich nicht nur aus dem gewonnenen Achtelfinal-Drama im Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Auch Argentiniens zuletzt nur denkbar knapp gewonnenen K.-o.-Spiele gegen die Außenseiter Kap Verde und Ägypten geben Hoffnung. „Ich habe mir die Spiele der Argentinier von Anfang an angeschaut und auch geguckt, wie sie spielen“, sagte Yakin. Für eine Siegchance muss sein taktischer und personeller Matchplan – genau wie gegen Kolumbien – aufgehen. Doch darüber hinaus braucht es noch mehr für den Coup: Leidenschaft, Wille, Glaube - und Spaß.„Wir werden das Spiel genießen“, sagte Kapitän Granit Xhaka. Argentinien sei zwar ein „Riesenbrocken“ und habe in Messi einen der „besten Spieler des Planeten“ in den Reihen. Doch Xhaka betonte auch: „Der Hunger ist so groß wie nie zuvor.“ Die Schweiz erstmals seit der Heim-WM 1954 in ein Viertelfinale geführt zu haben, reicht dem Team noch nicht. „Wenn man eine noch größere Geschichte schreiben kann“, so Xhaka, „muss man alles dafür geben“. (dpa)Die Feiern in Frankreich zum Einzug der Équipe Tricolore ins Halbfinale der Fußball-WM sind von einem tragischen Unfall überschattet worden. In der nordfranzösischen Kleinstadt Aulnoye-Aymeries starb eine 17-Jährige. Sie war auf eine Sattelzugmaschine geklettert, stürzte dann herunter und wurde überrollt, berichtete der Sender Europe 1 unter Verweis auf die Rettungskräfte. Ein weiterer Jugendlicher, der Zeuge des Unfalls wurde, kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen.Die französische Nationalmannschaft um ihre Superstars Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé war in Boston durch ein 2:0 gegen Marokko in die Runde der letzten Vier gekommen. Die Feierlichkeiten danach verliefen in Frankreich insgesamt ruhig und friedlich. Obwohl mit Marokko Konfliktpotenzial gegeben war – in Frankreich leben viele Marokkaner oder Menschen mit marokkanischen Wurzeln, habe es nur wenige Probleme gegeben, berichteten französische Medien.Selbst im Großraum Paris kam es kaum zu Vorfällen. Vereinzelt wurde Feuerwerk gezündet, es kam zu kleineren Rangeleien und zehn Menschen wurden festgenommen, berichtete der Sender RMC Sport unter Verweis auf die Polizei. Vorsorglich waren die Ordnungshüter in der Hauptstadt und anderenorts mit einem Großaufgebot präsent gewesen, um mögliche Ausschreitungen zu beenden. (dpa)Seine Mannschaft gilt als Außenseiter, doch für den belgischen Nationaltrainer Rudi Garcia ist der Ausgang des Viertelfinales gegen Spanien deswegen noch längst nicht ausgemacht. „Jeder glaubt, dass wir nach Hause fahren“, sagte er vor dem Duell seiner Roten Teufel mit der Roten Furie, „aber wir glauben, dass wir ins Halbfinale kommen können. Wenn du so weit kommst, dann spielst du nicht, um nach Hause zu fahren.“Garcia räumte vor dem Spiel am Freitag (21 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV) in Los Angeles ein, „dass wir gegen einen der Favoriten spielen“, dass die Spanier zudem „die Besten sind, wenn es um Ballbesitz geht“ – aber, betonte er: „Wir hoffen, dass wir die Statistik ändern.“Als besonders unangenehm für den Gegner hat sich bei der WM nicht zuletzt Romelu Lukaku erwiesen. Der Angreifer, der in der abgelaufenen Saison für die SSC Neapel aufgrund von Verletzungen nur 61 Minuten zum Einsatz kam, überzeugt in seiner Rolle als „Joker“: „Wenn er auf den Platz kommt, dann zittern die Gegner in ihren Schuhen, er bereitet ihnen Sorgen“, sagte Garcia über Lukaku, der sich mit der Rolle als Einwechselspieler nach seiner stark eingeschränkten Saison angefreundet hat. Garcia hat nach eigenen Worten auch keine Sorgen wegen einer möglicherweise feindseligen Stimmung im Stadion gegen sein Team. Belgien hatte im Achtelfinale Ko-Gastgeber USA 4:1 besiegt, nachdem es viel Wirbel um die zur Bewährung ausgesetzte Rote Karte für US-Profi Folarin Balogun gegeben hatte. „Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein“, sagte Garcia. „Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird, aber es sind nicht die Zuschauer, die Tore schießen. Wir spielen gegen Spanien.“ (dpa/sid)Fabian DrahmouneSpaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente will sich auf keinen Fall schon mit einem möglichen WM-Halbfinale gegen Frankreich beschäftigen. „Wir denken an nichts anderes als Belgien morgen. Wenn wir da gewinnen, dann sprechen wir über Frankreich. Aber als Profis kann ich versichern, wir sind komplett auf das Spiel morgen fokussiert“, sagte er vor dem Viertelfinale gegen Belgien in Inglewood südlich von Los Angeles (21.00 Uhr MESZ/Magenta TV und ZDF). Das 2:0 der Franzosen gegen Marokko habe er aber geschaut, sagte er. „Frankreich war das bessere Team. Wir wissen, was sie können.“Vor den Belgiern, die beim 4:1 im Achtelfinale gegen die USA sogar komplett auf Kevin De Bruyne verzichteten, hat de la Fuente Respekt. „Belgien ist ein sehr starkes Team, Spieler, die es gewohnt sind zu gewinnen. Das wird eine Herausforderung. Wir haben noch die besten acht Teams, das Spiel morgen wird das schwerste des Turniers“, sagte der 65-Jährige. Fabian DrahmouneEngland droht im WM-Viertelfinale gegen Norwegen der Ausfall von Marc Guehi. Der Innenverteidiger klagt seit dem Achtelfinalsieg in Mexiko über muskuläre Probleme, laut einem Bericht der BBC könnte es sich um eine Zerrung im Oberschenkel handeln. Es sei offen, ob Guehi am Freitag mit der Mannschaft trainieren kann. Das Spiel findet am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) in Miami statt.Der 25-jährige Guehi hat vier von fünf Spiele der Three Lions bei dieser WM über die volle Distanz bestritten. Es ist dennoch davon auszugehen, dass Trainer Thomas Tuchel kein Risiko eingehen wird, sollte der Profi von Manchester City nicht komplett fit sein. Laut BBC soll auch Mittelfeldspieler Declan Rice wegen einer Magen-Darm-Erkrankung bereits den zweiten Tag in Folge nicht trainiert haben. Das englische Team hat Maßnahmen ergriffen, damit sich der Virus nicht ausbreitet.Die Entscheidung ist gefallen: Frankreich steht als erster Halbfinalteilnehmer bei dieser Fußball-WM fest: Bastian Schweinsteiger ist verspätet zum Dienst als WM-TV-Experte erschienen. Der Fußball-Weltmeister von 2014 hing vor dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko in Foxborough „im Voll-Voll-Vollstau“ fest, und zwar „seit zwei Stunden“, wie er in einer Video-Botschaft an seine ARD-Kollegin Esther Sedlaczek mitteilte.Der frühere Mittelfeldspieler machte sich schließlich joggend auf den Weg zum Stadion in einem Vorort Bostons. Bis zu seiner Ankunft mit hochrotem Kopf übernahm Kommentator Philipp Sohmer die Rolle des Experten. „Nun verstehe ich die Hydration Break“, scherzte Schweinsteiger (41) mit Blick auf die bei den Fans umstrittenen Trinkpausen. (sid)Bayer Leverkusens Jarell Quansah wäre erst in einem möglichen WM-Endspiel der englischen Nationalmannschaft wieder spielberechtigt. Nach seiner Roten Karte im Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) sperrte der Weltverband FIFA den Defensivspieler für zwei Spiele. Damit zeigte sich die FIFA deutlich weniger gnädig als beim US-Amerikaner Folarin Balogun, der trotz vorheriger Roter Karte im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) spielen durfte, was weltweit für große Empörung gesorgt hatte.Quansah hatte gegen Mexiko wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen, allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters. Der englische Verband hatte auch über einen Einspruch nachgedacht. „Wo hört das jetzt auf? Legen wir Einspruch ein, wenn eine Gelbe Karte keine Gelbe Karte ist? (...) Die Entscheidung ist gefallen. Wer hebt diese Entscheidung auf, und wann, und auf welcher Grundlage?“, hatte sich Teammanager Thomas Tuchel in Rage geredet mit Blick auf die Begnadigung von Balogun. England trifft am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) im Viertelfinale auf Norwegen. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Norwegen gehen vor WM-Viertelfinale Großbildschirme aus: „Wird gigantisch“ | FAZ
Manzambi fehlt der Schweiz auch gegen Argentinien +++ Eidgenossen erstmals seit 1954 in einem WM-Viertelfinale +++ Neuendorf und Watzke auf dem Weg zu Gesprächen mit Klopp +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.













