Paukenschlag in Berlins CDU: Noch vor der Krisensitzung hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner die Reißleine gezogen. Er gibt seine Spitzenkandidatur auf.
Kai Wegner gibt am Freitagnachmittag seinen Rückzug als Spitzenkandidat bekannt
Fabian Sommer/picture alliance/dpa
Am Ende ging es schneller als erwartet. Noch vor der Krisensitzung, die die CDU-Kreisvorsitzenden für Freitagabend anberaumt hatten, hat Kai Wegner am Nachmittag selbst für Klarheit gesorgt. Auf einer kurzfristig für 15 Uhr anberaumten Pressekonferenz erklärte Wegner, nicht mehr als Spitzenkandidat der CDU für die Wahl am 20. September antreten zu wollen. Als Regierender Bürgermeister will er bis zur Wahl eines neuen Senats im Amt bleiben.
Die Einladung der CDU-Pressestelle kam um 14.08 Uhr. Spätestens da war klar, dass Kai Wegner Konsequenzen aus seinem Verhalten rund um den Stromausfall am 3. Januar ziehen würde. Am Dienstag war bekannt geworden, dass Wegner nachweislich gelogen hatte, als er behauptete, am Vormittag des 3. Januar telefoniert zu haben.











