Weltweit zählt der Seltos zu den wichtigsten Modellen von KiaQuelle: KiaWeltweit zählt der Seltos zu den wichtigsten Modellen von Kia. In Europa war er bislang jedoch nur Zaungast. Mit der zweiten Generation ändert sich das nun. Der kompakte SUV verbindet viel Platz und eine großzügige Ausstattung mit einem äußerst entspannten Charakter. SP-X/Dreieich. Manchmal ist die wichtigste News eines Herstellers kein neues Auto, sondern eine Erkenntnis. Wie in diesem Fall, in dem Kia einsieht, dass man ein Erfolgs-Modell den europäischen Kunden viel zu lange vorenthalten hat. Jahrelang war der Seltos ein gefeierter Weltenbummler und heimlicher Held im Kia-Kosmos. Nur nicht bei uns. Während der Kompakt-SUV in den USA, Indien oder Südkorea zu den tragenden Säulen der Marke zählt und sich intern global nur dem Sportage geschlagen geben muss, blieb Europa bislang außen vor. Ein mutiger Verzicht. Schließlich gibt es derzeit kaum ein Segment, das erfolgreicher ist. Genau dort mischt die zweite Generation des Seltos künftig auch bei uns mit – zwischen VW T-Roc, Nissan Qashqai oder Skoda Karoq. Ein Haifischbecken, in dem nur überlebt, wer mehr kann als gut aussehen.
Zumindest beim ersten Eindruck dürfte der Plan aufgehen. Zwischen Xceed und Sportage haben die Designer dem in Korea gebauten Seltos den Auftritt eines Elektroautos verpasst - obwohl unter dem Blech zunächst ausschließlich ein klassischer Verbrenner sitzt. Was ja fast schon rebellisch anmutet. Dabei zitieren die schmalen Leuchten mit der markentypischen Star-Map-Grafik, die kantigen Flächen und das breite Heck mit dem durchgehenden Leuchtenband unverkennbar die elektrische EV-Familie. Das wirkt modern, ohne angestrengt futuristisch erscheinen zu wollen. Der Kia Seltos bleibt optisch angenehm und unaufdringlich, will nicht provozieren, sondern gefallen.













