PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDer große KleineFahrbericht: Kia Seltos Hybrid Stand: 16:25 UhrLesedauer: 5 MinutenKia bringt mit dem Seltos ein weiteres SUV auf den Markt Quelle: KiaDer neue Kia Seltos springt in die Lücke zwischen Niro und Sportage. Der kompakte SUV bietet erstaunlich viel Platz und erstmals einen Hybrid mit elektrischem Allrad. SP-X/Seoul. Wer weltweit zu den größten Autobauern gehören will, braucht erfolgreiche SUV für den Massenmarkt. Für Kia ist der Seltos genau das. In Korea, Indien oder den USA gehört der Kompakt-SUV zu den wichtigsten Modellen der Marke. Mit der zweiten Generation wollen die Koreaner nun auch in Europa angreifen.
Und zwar dort, wo sich alle tummeln. Der 4,43 Meter lange Seltos trifft auf VW T-Roc, Skoda Karoq, Nissan Qashqai oder Renault Symbioz. Er startet für 34.190 Euro als 180 PS starker 1,6-Liter-Turbobenziner mit Handschaltung und Frontantrieb. Als Allradler mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kostet er mindestens 38.190 Euro. Doch spannender dürfte die Hybridversion sein, die erst Ende 2026 nach Europa kommt.
Denn technisch geht die Marke hier neue Wege. Neben dem 113 kW/154 PS starken Fronttriebler gibt es den Vollhybriden als erstes Modell des Hyundai-/Kia-Konzerns auch mit elektrifizierter Hinterachse. Dann werden die Hinterräder über einen eigenen Elektromotor angetrieben, die klassische Kardanwelle entfällt. Das spart Gewicht, schafft Platz und soll Verbrauch und Traktion verbessern. Außerdem erhöht der 18 kW starke Zusatzmotor die Systemleistung auf 131 kW/178 PS. Seinen Strom bezieht er aus einer rund 1,5 kWh großen Hybridbatterie im Unterbau des Kofferraums. Der Akku nicht nur über Rekuperation geladen, sondern bei Bedarf auch direkt vom Verbrenner über den Generator. So soll dem Allradantrieb nicht die Energie ausgehen, beispielsweise auf langen Fahrten über verschneite Bergpässe. Basis des Seltos ist die K3-Plattform, die unter anderem auch Kia Niro oder Hyundai Kona nutzen. Mehr als 60 Prozent der Karosserie bestehen laut Kia aus hochfesten Stählen.







