Den bislang verrücktesten Gründermoment hatten Amelie Sperber und ihr Mann Timo kurz nach der Coronapandemie in Dubai: Die beiden sortieren abends in der fast leeren Halle der „Gulfood“ all die Visitenkarten, die sie auf der größten Food-Messe der Welt gesammelt haben.

Plötzlich steht eine Gruppe Scheichs vor ihnen.

Sie reden erst auf Arabisch, dann spricht sie einer auf Englisch an, zeigt auf ihren Nusscremeautomaten: „Wir kennen eure Maschine.

Wir sind der Hauptsponsor des FC Liverpool.“ Bei jedem Frühstück mit der Premier-League-Mannschaft würden sie die frische Pistaziencreme essen.

Das Prinzip ist simpel.