Proxima Fusion hat sich der Kernfusion verschrieben und will bis 2031 einen ersten Kernfusionsreaktor in Deutschland bauen. ist das erste Spin-off des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Seit seiner Gründung 2023 hat es für Aufsehen gesorgt. Unter anderem deshalb, weil es auf eine ganz bestimmte Art von Reaktoren setzt, den Stellaratoren. Damit konnte Proxima offenbar Investor:innen überzeugen. So meldet das Unternehmen aktuell eine gesicherte Rekordfinanzierungsrunde von über 411 Millionen Euro, womit das Startup zu einem mit 2,4 Milliarden Euro bewerteten Unternehmen wird und damit die Riege der Fusionsunternehmen in Europa anführt.Anzeige

Die Meldung passt zu dem von der Bundesregierung ausgerufenen Aktionsplan, Deutschland zu einem „führenden globalen Standort der Fusionsenergie“ machen zu wollen. Dafür will sie mehr als zwei Milliarden Euro allein in dieser Legislaturperiode locker machen. Wenngleich dieser Aktionsplan einige Haken hat, lohnt sich die Klärung, wie weit die Entwicklung der Fusionsenergie ist.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 01.11.2024 veröffentlicht, ist jedoch immer noch relevant. In Bezug auf die neue Meldung zu Proxima Fusion haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.