Als Kylian Mbappé Teenager war, nannte man ihn „le petit Obama“, der kleine Obama. Das war in Monaco, seiner ersten Station als Profifußballer, mit 16. Er redete offenbar schon damals wie ein Politiker. Er stanzte Motivationssätze in die Köpfe seiner volljährigen Mitspieler, die den Fußball locker transzendierten. Kleine gesellschaftspolitische Exposés sollen das gewesen sein, vorgetragen mit quiekig kindlicher, aber sehr bestimmter Stimme.