PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEr kann’s nochFahrbericht: Opel Astra 1.5 DieselStand: 12:36 UhrLesedauer: 5 MinutenOpel bietet den Astra weiterhin als Diesel anQuelle: Opel/Dani HeyneIm überarbeiteten Opel Astra zeigt der Diesel, dass er immer noch eine Daseinsberechtigung hat, selbst im Vergleich zu vermeintlich günstigeren Alternativen. SP-X/Rüsselsheim. Manchmal braucht es eine längere Pause, um sich wieder daran zu erinnern, wie gut etwas funktioniert. Ja, der Dieselmotor zum Beispiel. Schon nach wenigen Kilometern im Opel Astra wird klar, warum der Selbstzünder über Jahrzehnte als idealer Antrieb für Vielfahrer galt: Er zieht kräftig aus niedrigen Drehzahlen, reagiert spontan aufs Gas und ist mittlerweile kaum noch zu hören. Eigenschaften, die im Wettlauf um Elektroantriebe und Hybride beinahe in Vergessenheit geraten sind.
Unter der Haube des Kompaktfahrzeugs arbeitet ein 1,5 Liter großer Vierzylinder. Kein Neuling, der Motor wird seit Jahren bei Opel und den Schwestermarken des Stellantis-Konzerns eingesetzt. Dessen 96 kW/130 PS und 300 Newtonmeter Drehmoment sind keine Werte, die einen vom Hocker reißen. Doch schon das erste Überholmanöver zeigt: Mehr Leistung ist nicht nötig. In 10,6 Sekunden beschleunigt der Astra auf Tempo 100, bei 209 km/h ist Schluss. Und weil Opel den Motor serienmäßig mit einer komfortablen Achtgangautomatik kombiniert, ist klar, worauf es hier ankommt: entspanntes Cruisen. Auf der Landstraße rollt der Wagen in der Regel mit weniger als 2.000 Touren. Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gas, schaltet der Motor in den Segelmodus und rollt nahezu ungebremst mit Leerlaufdrehzahl weiter.







