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Peter Kümmel: Herr Brandt, wir müssen über Norwegen sprechen. Ihre Mutter, Rut Brandt, war Norwegerin, Ihr Vater Willy Brandt war Deutscher, deshalb sind die Norweger, nach dem Ausfall der Deutschen, jetzt Ihre zweite Heimmannschaft. Wie haben Sie deren Erfolg über Brasilien erlebt?

Matthias Brandt: Es haben sich Regungen gemeldet, mit denen ich gar nicht mehr gerechnet hatte. Man merkt auf einmal, dass Herkunft doch etwas Hartnäckiges ist. Also, ich habe mich gefreut. Vor allem habe ich mich über die Freude der Norweger gefreut. Das ist beinahe die größere Freude als die übers Ergebnis: sich über die Freude zu freuen. Und Haaland, der entscheidende Spieler Norwegens, hat offenbar auch eine Menge Humor, das ist das Tolle.