Apple macht weiter beim Abschneiden alter Zöpfe. Nachdem macOS 27 das erste Mac-Betriebssystem seit 2006 sein wird, das nicht mehr auf x86-basierten Apple-Maschinen läuft, wird macOS 28 das Ende von Intel-Apps auf Apple-Silicon-Maschinen bringen. Auch der AFP-Support ist eingestellt. Nun kommt noch eine weitere Änderung hinzu: bei den Dateisystemen. Wie sich einem bislang nur in englischer Sprache verfügbarem Supportdokument entnehmen lässt, kann macOS 28, das im Herbst 2027 erwartet wird, nicht mehr mit verschlüsselten HFS+-Volumes (alias Mac OS Extended) umgehen.
Kommt auch das Ende von HFS+?
Laut Apple kann das System dann nur noch solche SSDs oder Festplatten mit HFS+ mounten, die nicht geschützt sind. Nutzer werden somit gezwungen, die Medien entweder vorab auf einem noch unterstützten Mac zu entschlüsseln oder sie dort umzuformatieren. Letzteres geht mit Datenverlust einher, wenn man von HFS+ Encrypted auf APFS Encrypted wechseln will, nicht jedoch, wenn ein zunächst entschlüsseltes HFS+ zu APFS migriert wird (danach müsste es erneut verschlüsselt werden – beides braucht oft viel Zeit). Apple läutet mit dem Ende von verschlüsseltem HFS+ vermutlich auch das Ende von HFS+ an sich ein, das seit 2017 Schritt für Schritt durch das neuere Format APFS ersetzt wurde. Wann HFS+ nicht mehr läuft, hat Apple aber noch nicht mitgeteilt.








