Bald ist das Zeitalter von Intel-Chips mit x86-Technik auf dem Mac vorbei, denn Apple will nur noch Apple Silicon unterstützen. Aufgrund der Tatsache, dass es dabei um zwei verschiedene Termine und Softwareunterstützungsarten geht, kommt es aktuell zu viel Verwirrung. Ein Überblick, was für Nutzer älterer Macs und älterer Apps in den kommenden Monaten beziehungsweise Jahren ansteht.

Termin Nummer 1: Das Ende von macOS für Intel

Zunächst naht ein wichtiger Termin mit schnellem Schritt: das Ende des x86-Supports für Apples Mac-Betriebssystem an sich. Bereits mit macOS 27, das am Montag auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt und im September final erwartet wird, wird der Intel-Zopf abgeschnitten. Das hatte Apple bereits zur WWDC 2025 im vergangenen Sommer angekündigt. macOS 26 alias Tahoe, das aktuelle Betriebssystem, ist das letzte Apple-OS für den Mac, das Intel unterstützt.

In der Praxis heißt dies, dass vier verschiedene Maschinen, die mit macOS 26 betrieben werden konnten, aus dem Support fallen: Mac Pro und MacBook Pro mit 16 Zoll von 2019 sowie iMac mit 27 Zoll von 2020 und MacBook Pro mit 13 Zoll von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen. Diese verfügen allesamt noch über Intel-Chips.