Es war schon vorab klar: Mit macOS 27 sollte das Ende für die Unterstützung der von Apple bis 2023 verkauften Intel-Macs kommen. Dass das so umgesetzt wird, hat Apple in dieser Woche offiziell bestätigt. Nur noch Rechner mit der eigenen ARM-Architektur des Herstellers, die Apple Silicon oder M-Chips genannt werden, können das neue macOS, das den Codenamen Golden Gate trägt und ab Herbst erhältlich sein wird, ausführen. Das Problem: Apple hat sich ausgerechnet ein Release zum „Cut-off“ ausgesucht, das diverse Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen enthält.
Umstrittenes Betriebssystem bleibt letzte Intel-Bastion
Statt vieler neuer Funktionen setzt Golden Gate auf Produktpflege, die man sich bereits von macOS 26 alias Tahoe erhofft hätte. Dieses kam mit einem umgebauten (und umstrittenen) Liquid-Glass-Design, das unter anderem für Grafikfehler, merkwürdige Bedienentscheidungen und Oberflächen-Inkonsistenzen bekannt ist. Apple betonte bei der Vorstellung von macOS 27 explizit, dass man sich alles genau angeschaut hat, um macOS besser zu machen. So wird etwa mit Geschwindigkeitssteigerungen geworben, besser sichtbaren Tab-Leisten und vielem mehr. Intel-Nutzer können von all dem nicht mehr profitieren, sie bleiben auf Tahoe hängen. Wie lange es dafür noch Sicherheitsaktualisierungen geben wird, ist ebenfalls unklar.












