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Trade Republic: Der Rechtsstreit um die Superzinsen ist beendet Verbraucherschützer mahnten Trade Republic wegen seines populären Zinsangebots ab. Nun gibt es einen Vergleich – zulasten des Neobrokers.

Philipp Frohn, Lukas Zdrzalek 08.07.2026 - 15:49 Uhr Trade Republic verwahrt Kundengelder nicht nur auf Bankkonten, sondern auch in Geldmarktfonds. Foto: IMAGO/EibnerIm Nachhinein lässt sich auf den Tag genau bestimmen, wann Trade Republic durchgestartet ist: am 4. Januar 2023. Seitdem zahlt der Neobroker, der bereits mit günstigem Aktienhandel bekannt geworden war, Zinsen auf Kundenguthaben – in der Spitze bis zu vier Prozent. Das Angebot ließ die Zahl der Nutzer auf inzwischen mehr als zehn Millionen in ganz Europa anschwellen.Nur: Es gab da einen Haken. Irgendwann nach der Einführung 2023 begann Trade Republic, Kundengelder nicht nur auf Konten von Partnerbanken zu verwahren, wie es beim klassischen Tagesgeld üblich ist. Stattdessen verteilte der Broker das Ersparte seiner Kunden auch auf Geldmarktfonds. Das aber sind Investmentfonds, die Anleihen mit vergleichsweise kurzer Laufzeit von wenigen Monaten oder Jahren halten.Geldmarktfonds gelten zwar als vergleichsweise sichere Anlageklasse, in der viele sogar eine Alternative zum Tagesgeld sehen. Aber dennoch: Die Fonds sind kein Tagesgeld, unterliegen sie doch anders als klassische Bankeinlagen nicht der Einlagensicherung. Was zur Folge hat, dass der Fonds an Wert verlieren kann, wenn ein Staat oder ein Unternehmen pleitegeht, das eine Anleihe herausgegeben hat. Oder wenn eine Anleihe im Wert schwankt, was nun einmal jederzeit vorkommen kann.Podcast Bitcoin & Beyond Jetzt auch noch die 2-Euro-Order: Der Trade-Republic-Gründer erklärt die Hintergründe 02.07.2026