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Kommentar: Trump und die Nato – der Wahnsinn kennt keine Grenzen Der US-Präsident betreibt Außenpolitik mit der Abrissbirne. Die Folge: Eskalation in Nahost wie auch beim Nato-Gipfel. Nichts davon liegt im amerikanischen oder europäischen Interesse.

Jens Münchrath 08.07.2026 - 18:38 Uhr Artikel anhörenDonald Trump beim Nato-Gipfel: Der US-Präsident betrachtet die westliche Verteidigungsallianz als Mittel zum Zweck. Foto: REUTERSEs ist verwunderlich, manchmal auch etwas würdelos, wie viel Energie die Europäer darauf verwenden, um Donald Trump bei Laune zu halten. Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die devote Haltung gegenüber dem US-Präsidenten mittlerweile zur neuen Kunstform entwickelt.Vertreter der EU versuchen verzweifelt, Trump mit neuen verteidigungspolitischen Rekordzahlen milde zu stimmen. Und auch der Kanzler pendelt etwas unbeholfen zwischen übertriebener Anbiederung und tollkühner Konfrontation hin und her, je nachdem, wo er auftritt.Nun, all das hilft nicht wirklich weiter. Trump ist immun gegenüber diplomatischen Kunstgriffen, vielleicht sogar allergisch. Unberechenbarkeit und Unzuverlässigkeit sind und bleiben sein Mittel der Wahl, um vermeintliche amerikanische Interessen zu vertreten.Dass diese Strategie eher selten zum Ziel führt, zeigt nicht zuletzt die neuerliche Eskalation am Persischen Golf. Trump erklärt den „Friedensdeal“ für gescheitert, ignoriert derweil, dass es vor allem sein eigenes Scheitern ist. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt