Krieg gegen Islamisten in Mali: Malis Hauptstadt ohne fließendes Wasser

Ein mutmaßlicher Rebellenangriff verursacht eine „technische Störung“ an Malis größtem Staudamm. Das trifft die Versorgung der Hauptstadt Bamako.

Der Staudamm Manantali im Westen Malis: Von hier aus wird die Hauptstadt Bamako mit Strom versorgt

Sepp Spiegl/imago

Der Krieg der Rebellenkoalition aus Tuareg-Separatisten und militanten Islamisten, die in Mali gegen die Militärregierung kämpft, eskaliert weiter. Weite Teile der Hauptstadt Bamako sind ohne fließendes Wasser, manche auch ohne Strom, wie Bewohner der Stadt am Mittwoch bestätigten. Grund ist offenbar eine Sabotage an den Stromleitungen, die aus dem Wasserkraftwerk Manantali in das gut 300 Kilometer entfernte Bamako führen.