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Frankreich: Was Le Pens überraschende Kandidatur für die EU bedeutet Die Rechtspopulistin startet trotz Verurteilung in den Präsidentschaftswahlkampf. Was wird nun aus Parteichef Jordan Bardella? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Friederike Hofmann 08.07.2026 - 13:23 Uhr Artikel anhörenWahlkampf auf dem Land: RN-Kandidatin Marine Le Pen lacht, Parteichef Jordan Bardella wirkt etwas geknickt. Foto: AFPParis. Am Dienstag verurteilt, am Mittwoch schon mitten im Wahlkampf. Marine Le Pen ist mit einem Besuch auf dem Markt in La Flèche, rund 220 Kilometer südwestlich von Paris, in den Präsidentschaftswahlkampf gestartet. Am Vorabend erklärte sie überraschend ihre Kandidatur für das nächste Jahr, nachdem ein Gericht sie wegen der Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt hatte.Mit einem triumphalen Grinsen mischte sie sich unter die Leute in La Flèche. Hier, im Westen Frankreichs, hatte ihre Partei Rassemblement National (RN) zuletzt die Kommunalwahl gewonnen. Hier beteuerte sie, auch vor der Presse, ihre Unschuld. Mit dabei: Parteichef Jordan Bardella, der über Monate als Alternativkandidat aufgebaut worden war, sollte sie nicht antreten dürfen.Bardella schien allerdings weniger euphorisch als Le Pen, auch wenn er ihre Kandidatur lobte: „Wir werden weiterhin Hand in Hand zusammenarbeiten, so wie wir es schon immer getan haben“, sagte er. In La Flèche wurde sichtbar, dass ab jetzt allein Le Pen bei den Rechtsnationalisten im Mittelpunkt steht. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt