Künftig sollen die Brillen nun die Kamerafunktion deaktivieren, wenn eine Manipulation entdeckt wird. Meta plant dafür ein Update anzubieten. Mit diesem sollen die Brillen entdecken können, wenn das Warnlicht der Kamera abgeklebt oder zerstört wird. In den vergangenen Monaten waren im Internet zahlreiche Anleitungen aufgetaucht, die zeigen, wie sich die Brillen entsprechend manipulieren lassen.Seit der Veröffentlichung der Brillen sind im Internet zahlreiche Videos und Fotos aufgetaucht, die offensichtlich ohne Wissen der gezeigten Personen erstellt wurden. Oft zeigen sie junge Frauen aus der Perspektive des Betrachters. Während manche der Aufnahmen eher Alltagsszenen zeigen, werden in anderen Unbeteiligte belästigt oder sexualisiert dargestellt, etwa im Bikini.

Ein Verantwortlicher des Metakonzerns sagte der US-Seite »The Verge« nun, dass das Sicherheitsupdate bereits vor einigen Wochen mit einer neuen Version der Brillen angekündigt worden sei. Auf einer Frage-und-Antwort-Seite des Unternehmens ist es allerdings nur versteckt als Unterpunkt in einem langen Text zu finden.Zuvor hatte das Unternehmen erklärt, dass Kundinnen und Kunden grundsätzlich selbst für den Umgang mit den Brillen verantwortlich seien.Nicht der einzige Skandal um Smart Glasses für MetaDie Meta-Brillen machten in den vergangenen Monaten nicht nur wegen der Spanner-Aufnahmen weltweit Schlagzeilen, sondern auch wegen ihrer sogenannten smarten Funktionen. Mit diesen sollen sich im Alltag dank künstlicher Intelligenz etwa Sehenswürdigkeiten erkennen oder Texte übersetzen lassen. Wie schwedische Medien enthüllten , wurden dabei jedoch oft Aufnahmen zu Trainingszwecken mit Dienstleistern in Niedriglohnländern geteilt, etwa in Kenia.