Am Dienstag ging es auf der 4. Etappe der Tour de France von Carcassonne nach Foix – 181,9 Kilometer durch welliges Mittelgebirge mit gut 2780 Höhenmetern. Es gab keinen ganz großen Berg, aber einen zähen Tag mit vier Anstiegen, zuletzt dem Col de Montségur kurz vor dem Ziel.
Früh setzte sich eine große Ausreißergruppe von rund 34 Fahrern ab. Das Favoritenfeld ließ sie ziehen und kam erst 7:53 Minuten später ins Ziel. Vorn dominierte Lidl-Trek: Mads Pedersen gewann nach 4:10:45 Stunden vor seinem Teamkollegen Quinn Simmons, Dritter wurde Raúl García Pierna (Movistar) – ein Doppelsieg aus der Flucht.
Deutsche Radprofis ohne Glück
Auffällig viele Deutsche fuhren vorn mit: Georg Zimmermann, Nico Denz und Georg Steinhauser saßen in der Fluchtgruppe. Bei den entscheidenden Attacken konnten sie aber nicht mitgehen – keiner schaffte es unter die ersten zehn der Etappe. Bester Deutscher des Tages war Zimmermann mit 2:27 Minuten Rückstand; Steinhauser fiel am Ende sogar 14 Minuten zurück.
Doppelsieg: Der Däne Mads Pedersen (Lidl-Trek) gewinnt vor seinem Teamkollegen, dem US-amerikanischen Meister Quinn Simmons.













