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Frankreich: Marine Le Pen will zur Präsidentschaftswahl antreten Die Politikerin des Rassemblement National wird trotz Verurteilung im kommenden Jahr für das Amt kandidieren. Sie setzt vor allem auf eine weitere Gerichtsinstanz.

Friederike Hofmann 07.07.2026 - 21:18 Uhr aktualisiert Artikel anhörenMarine Le Pen: Sie kündigt trotz ihrer Verurteilung nach einer Gerichtsentscheidung ihre Kandidatur für die französische Präsidentschaftswahl an. Foto: Christian Hartmann/Pool ReutersDas ist insofern überraschend, da das Gericht sie zum Tragen einer Fußfessel verurteilt hat. Die 57-jährige Le Pen hatte vorab immer wieder betont, dass sie mit einer elektronischen Fußfessel keinen Wahlkampf machen würde. „Ich kann doch nicht von einem Richter abhängig sein, um zu einer Kundgebung nach Romorantin zu fahren oder auf einen Markt in Hénin-Beaumont!“ sagte die designierte Spitzenkandidatin des rechtspopulistischen RN vorab.Dass sie nun einen konträren Weg geht, begründete Le Pen damit, dass sie die nächsthöhere juristische Stufe, das Kassationsgericht, anrufen werde. „Die Kassationsbeschwerde hat aufschiebende Wirkung“, erklärte sie. Das Gericht verhandelt den Fall nicht neu, sondern prüft Rechts- und Verfahrensfehler der Vorinstanzen. Wird das zurückgewiesen, wird das Urteil rechtskräftig. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt