PfadnavigationHomeSportFußballWMEhepaar Nagelsmann„Das hat natürlich der Sache nicht gutgetan“, sagt Völler über das Fahrrad-FotoStand: 19:04 UhrLesedauer: 3 MinutenNach dem frühen Aus der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft spricht Rudi Völler über den Abschied von Julian Nagelsmann und dessen möglichen Nachfolger Jürgen Klopp. Völler selbst wird dem DFB erhalten bleiben.Julian Nagelsmann musste nach dem WM-Aus viel Kritik einstecken. Nicht nur wegen der sportlichen Leistung. Auch die Familienbesuche während des Turniers sorgten für Verwunderung. DFB-Sportdirektor Völler äußert sich.Rudi Völler geht nicht in Rente. Der 66-Jährige macht beim Deutschen Fußball-Bund als Sportdirektor weiter. Er will auch nach dem WM-Flop in Amerika und der inzwischen auch aus seiner Sicht „richtigen“ Trennung von Julian Nagelsmann seinen bis zur EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen. „Ich habe mich hinterfragt: Macht das jetzt alles noch Sinn, wie wir es eigentlich am Anfang geplant haben? Wir kamen dann nach ein paar Tagen schnell zum Entschluss“, sagte Völler. In einer Medienrunde bezog er Stellung zum blamablen WM‑Aus der Nationalmannschaft und der Rolle von Julian Nagelsmann. Der 38-Jährige wurde unter anderem dafür kritisiert, dass er zusammen mit seiner Frau Lena während der WM eine Fahrradtour gemacht und seine Mutter zu Besuch war. „Fotos haben einfach eine Wucht. Das ominöse Foto mit Lena auf dem Fahrrad hat der Sache sicherlich nicht gutgetan. Das war nicht optimal, ist aber nicht mehr zu lösen. Das waren Kleinigkeiten, die man nicht noch mal machen muss. Aber deswegen haben wir nicht drei Elfmeter verschossen im Spiel gegen Paraguay. Oder der Schiri hätte auch das Tor geben können von Jonathan Tah, das hat damit auch nichts zu tun. Das sind Kleinigkeiten, die muss man nicht unbedingt nochmal machen“, sagte Völler.Der 66-Jährige verteidigte zugleich die Besuche der Familien der Spieler im Mannschaftsquartier: „Und generell die Familiengeschichten: Natürlich war das auch da die Wucht und die Macht der Bilder. Das war dann oft zu sehen, dass die dann kamen. Aber am Ende waren es ja doch nur fünf, sechs Familien, die dann ab und zu mal vorbeigeguckt haben, die eine Nacht da waren und am nächsten Tag sind sie dann wieder abgereist. Das haben wir zu Hause gemacht und bei der Heim-EM und auch vorher in Katar wurde das so gehandhabt. Ja, jetzt kann man im Nachhinein sagen, müssen wir das jetzt in England auch wieder so machen. Wahrscheinlich wird es dann ein bisschen anders gehandhabt, ich weiß es noch nicht. Das wird man dann sehen.“Sehr viel deutlicher wurde Völler in der Causa Folarin Balogun. Er kritisierte die Aufhebung der Roten Karte für den amerikanischen Nationalspieler. „Selbst wenn es nicht den Anruf bei Infantino gegeben hätte, wäre das Ganze furchtbar für den Fußball. Gott sei Dank hat Belgien gewonnen“, sagte Völler.Lesen Sie auchSelbst Infantino werde nach dem Erfolg Belgiens ein „Stein vom Herzen gefallen sein“, erklärte Völler. „Auch wenn er das nicht zugeben wird. Aber ich kenne ihn ja. Das Entscheidende ist, und das ist viel schlimmer als dieser Friedenspreis, über den man schmunzeln kann: Das hat definitiv dem Fußball geschadet.“
Ehepaar Nagelsmann: „Das hat natürlich der Sache nicht gutgetan“, sagt Völler über das Fahrrad-Foto - WELT
Julian Nagelsmann musste nach dem WM-Aus viel Kritik einstecken. Nicht nur wegen der sportlichen Leistung. Auch die Familienbesuche während des Turniers sorgten für Verwunderung. DFB-Sportdirektor Völler äußert sich.












