Der DFB zieht aus dem blamablen Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft gegen Paraguay seine Konsequenzen. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist am Freitag von seinem Amt zurückgetreten. Geschäftsführer Andreas Rettig wird seinen auslaufenden Vertrag bis Jahresende nicht verlängern. Außerdem steht nun aber wohl auch Sportdirektor Rudi Völler zur Disposition.
Der Nagelsmann-Schock und das Völler-Dilemma
Für Sportdirektor Rudi Völler ist der Rückzug von Nagelsmann ein doppelter Tiefschlag. Beide verbindet ein enges, fast schon familiäres Verhältnis. Nagelsmann betonte in der Vergangenheit mehrfach, dass Völler für ihn eine Art „Papa-Figur“ beim Verband sei. Entsprechend emotional und schützend reagierte Völler unmittelbar nach dem Paraguay-Schock:„Ich bin nicht der DFB alleine. Jeder weiß, wie ich zu Julian stehe. Er ist immer noch ein absoluter Top-Trainer. Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, um weiterzumachen. Er ist ein Kämpfer. Mehr kann und will ich nicht dazu sagen im Moment. Wir setzen uns noch einmal zusammen in den nächsten ein, zwei Tagen und dann wird man sehen. Für mich ist er die richtige Person am richtigen Ort.“











