Frankfurt/Main (dpa) - Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt den Deutschen Fußball-Bund zum Jahresende. Dies gab der DFB in der Mitteilung zum Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem WM-Debakel bekannt. Keine Angaben machte der Verband zur Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler. Der Weltmeister von 1990 war für Nagelsmann erster Ansprechpartner beim Verband. Rettigs Vertrag läuft ausDer 63 Jahre alte Rettig habe während der Sitzung der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates erklärt, dass er seinen zum 31. Dezember 2026 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern werde. Darüber habe er den DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf bereits vor Beginn der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft informiert.„Das ist keine Entscheidung, die mit dem Turnier in Zusammenhang steht (...). Wir haben dann verabredet, damit keine unnötige Unruhe (...) entsteht, das nicht zu kommunizieren“, sagte Rettig am DFB-Campus. „Es müssen Weichen gestellt werden, und das soll nicht der scheidende Geschäftsführer machen.“ Er werde seiner Arbeit in den nächsten Monaten aber ganz normal nachgehen und seinen Vertrag erfüllen.Rettig hatte sein Amt im September 2023 übernommen, zuvor galt er als einer der schärfsten DFB-Kritiker im Profifußball. Von 2013 bis 2015 war er Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL). Als Spitzenfunktionär arbeitete der gebürtige Leverkusener unter anderem für den 1. FC Köln, SC Freiburg und FC Augsburg.© dpa-infocom, dpa:260703-930-327891/2
Sport-Geschäftsführer Rettig verlässt DFB zum Jahresende
Frankfurt/Main (dpa) - Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt den Deutschen Fußball-Bund zum Jahresende. Dies gab der DFB in der Mitteilung zum Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem WM-Debakel bekannt. Keine Angaben machte der Verband zur Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler. Der Weltmeister von 1990 war für Nagelsmann erster Ansprechpartner beim Verband. Rettigs Vertrag läuft ausDer 63 Jahre alte Rettig habe während der Sitzung der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates erklärt, dass er seinen zum 31. Dezember 2026 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern werde. Darüber habe er den DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf bereits vor Beginn der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft informiert.„Das ist keine Entscheidung, die mit dem Turnier in Zusammenhang steht (...). Wir haben dann verabredet, damit keine unnötige Unruhe (...) entsteht, das nicht zu kommunizieren“, sagte Rettig am DFB-Campus. „Es müssen Weichen gestellt werden, und das soll nicht der scheidende Geschäftsführer machen.“ Er werde seiner Arbeit in den nächsten Monaten aber ganz normal nachgehen und seinen Vertrag erfüllen.Rettig hatte sein Amt im September 2023 übernommen, zuvor galt er als einer der schärfsten DFB-Kritiker im Profifußball. Von 2013 bis 2015 war er Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL). Als Spitzenfunktionär arbeitete der gebürtige Leverkusener unter anderem für den 1. FC Köln, SC Freiburg und FC Augsburg.© dpa-infocom, dpa:260703-930-327891/2















