Europa setzt auf Rüstungsdeals: Der Waffengeist von Ankara
Rechtzeitig zum Nato-Gipfel fädeln Kanada, Deutschland und Norwegen einen Mega-U-Boot-Deal ein. Das verleiht dem Treffen in Ankara zusätzlichen Schwung.
Klare Bootschaft: Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigt auf der HMC-Werft in Halifax den U-Boot-Deal an
Darren Calabrese/The Canadian Press/ap/dpa
Der Nato-Gipfel der Staats- und Regierungschefs steht am Dienstag, dem ersten von zwei Tagen in Ankara, ganz im Zeichen der Rüstungsindustrie. Im Messezentrum nahe dem türkischen Präsidentenpalast tummeln sich Industrievertreter, Militärs und Politiker. Den ganzen Tag flimmern die addierten Rüstungsausgaben der Nato-Staaten über riesige Bildschirme. Hier ist von Industriekooperationen im Wert von 2,8 Milliarden Dollar die Rede, dort von einer Drohneninitiative über 40 Milliarden US-Dollar in den kommenden fünf Jahren. Schon im Vorfeld des Gipfels verkündete die Nato unter fetten Bässen und elektronischer Musik einen milliardenschweren Deal über neue Aufklärungsflugzeuge.










