Die Bundesregierung gibt zumindest vorerst ihren Plan auf, die Mordserie des rechtsterroristischen NSU in einem Dokumentationszentrum aufzuarbeiten. In dem von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegten Haushaltsentwurf für 2027 sind nach Informationen der Süddeutschen Zeitung entgegen früheren Planungen keine Mittel für das Projekt vorgesehen. Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich abgezeichnet, dass das im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbarte Vorhaben der aktuellen Sparpolitik zum Opfer fallen und damit grundsätzlich infrage gestellt werden könnte.
NSU-Dokuzentrum vor dem Aus: Kein Geld im Bundeshaushalt 2027 vorgesehen
Die Bundesregierung wollte die Verbrechen der Terrorgruppe an einem Erinnerungsort aufarbeiten. Doch im Haushaltsentwurf für 2027 sind keine Mittel mehr dafür vorgesehen.







