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Größer, stärker, ausdauernder: Der Navee UT5 Max tritt mit eindrucksvollen Daten gegen den erfolgreichen Segway Max G3 D an. Doch im Alltag zählt mehr als Größe und Leistung.
SP-X/Köln. Im letzten Jahr setzte Segway mit dem smarten und ausgereift wirkenden Max G3 D ein Ausrufezeichen in der E-Kickscooter-Szene. Seither verkaufte sich der Chinakracher in Deutschland erstaunlich gut. Am neuen UT5 Max von Herausforderer Navee zeigt sich allerdings auch, wie dynamisch der Rollermarkt inzwischen ist. Der zunächst noch üppig dimensionierte G3 wirkt im Vergleich zum frisch angetretenen Herausforderer fast schon kompakt. Doch der Größenunterschied, der mit Vor- und Nachteilen einhergeht, ist längst nicht die einzige Differenz.
Optisch setzen beide Roller unterschiedliche Akzente. Der Segway Max G3 wirkt mit seinem eher sachlichen, zugleich aber detailverliebten Design, sauber integrierten Bauteilen und der insgesamt hochwertigeren anmutenden Verarbeitung mehr wie ein Premiumprodukt. Der Navee UT5 Max kommt massiger und wuchtiger daher. Mit seinen großflächigen Kunststoffverkleidungen, die ihm ein schnittiges Profil verleihen, wirkt er leicht aufgeblasen. Während der UT5 mehrere Farben auf sich vereint, setzt der G3 überwiegend auf Anthrazit und Schwarz mit dezenten roten Akzenten. Der Schlossbügel über dem Vorderrad schmiegt sich beim Segway eleganter ins Gesamtdesign ein. Beim Navee wirkt der große rote Bügel dagegen ähnlich übertrieben wie ein Bullfänger an einem SUV. Praktisch sind beide Lösungen dennoch, will man sie zusätzlich mit einem Schloss vor Langfingern sichern.







