Haben KI-Modelle ein Bewusstsein? Können sie selbstständig denken und fühlen? Solche Fragen führen in der KI-Branche immer wieder zu hitzigen Debatten. Zwar hat Anthropic nicht nachgewiesen, dass Claude etwas empfindet, trotzdem geben Forscher:innen des Unternehmens jetzt an, eine interessante Entdeckung gemacht zu haben: Im Rahmen einer Studie hätten sie einen kleinen Arbeitsbereich identifiziert, den die KI offenbar nutzt, um Ideen zu speichern und zu verarbeiten, ohne sie gegenüber den Nutzer:innen auszusprechen.Anzeige
Wie nah ist KI dem menschlichen Gehirn?
KI-Modelle zeigen immer wieder Verhaltensweisen, die ihre Entwickler:innen nicht vollständig erklären können. Erst kürzlich sorgte eine Eigenheit von Anthropics Claude für Aufsehen: Der Chatbot forderte Nutzer:innen wiederholt auf, schlafen zu gehen – teils mitten in einem Gespräch, teils am hellichten Tag. Sam McAllister, ein Mitarbeiter des Unternehmens, erklärte auf X, es handele sich um „eine Art Charakterzug”, den das Unternehmen in künftigen Modellen beheben wolle.
Jetzt hat Anthropic eine weitere Entdeckung gemacht: Claude-Sprachmodelle haben offenbar spontan eine interne Struktur entwickelt, um Strategien zu planen, die möglicherweise nichts mit der unmittelbaren Aufgabe zu tun haben und von der „Gedankenkette“ getrennt sind, die das Modell mit den Nutzer:innen teilt.Anzeige














