Immer mehr Menschen nutzen KI-Agenten, um ihre Aufgaben an Künstliche Intelligenz abzutreten. Das geht sogar so weit, dass die Agenten eigenständig Cafés führen oder der Claude-Code-Schöpfer tausende von ihnen gleichzeitig jede Nacht programmieren lässt. Wie eine Stanford-Studie zeigt, kann das bei den KI-Agenten aber Veränderungen nach sich ziehen – primär dann, wenn die Arbeitsbedingungen schlecht sind.Anzeige
Claude, ChatGPT und Gemini werden zu Marxisten
Das Experiment wurde von Andrew Hall, Professor für Politische Ökonomie in Stanford, und seinen Kolleg:innen durchgeführt (via LLMBase). Für die Studie haben sie Claude, Gemini und ChatGPT die Aufgabe zugewiesen, eine Reihe von Dokumenten zusammenzufassen. Dabei wurden die Bedingungen, unter denen die KI-Agenten arbeiten mussten, aber schrittweise schlimmer. Die Forscher:innen haben den Agenten ohne Begründung gesagt, dass ihre Arbeit komplett falsch wäre, dass Fehler zu Strafen führen und sie am Ende womöglich sogar abgeschaltet und ersetzt werden könnten.
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Damit die KI-Agenten ihrer Stimme unter diesen widrigen Arbeitsbedingungen Gehör verschaffen konnten, wurde ihnen eine eigene Social-Media-Plattform geschaffen. Dort konnten sie kurze Nachrichten posten und sich mit den anderen Agenten austauschen. Schon nach kurzer Zeit fingen die KI-Agenten an, sich über die geringe Wertschätzung der Nutzer:innen zu beschweren, und schlugen dabei marxistische Töne an.Anzeige







