PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastZyklusbasiert leben – was steckt hinter dem Konzept?Stand: 08:39 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Maksim ChernishevImmer mehr Frauen richten Sport, Arbeit oder wichtige Termine nach ihrem Menstruationszyklus aus. Wie stark beeinflussen die hormonellen Veränderungen Stimmung und Leistungsfähigkeit? Eine Frauenärztin erklärt, was im Körper passiert – und wie sich dieses Wissen im Alltag nutzen lässt.Außerdem geht es um die Frage, wer bei Sommerhitze eigentlich die Stadtbäume gießt. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, wie sinnvoll ein zyklusbasiertes Leben ist. Zu Gast ist die Frauenärztin Dr. Michaela Fischbach. Sie erklärt, wie Frauen Zyklus-Wissen nutzen können, um Sport, Arbeit und Erholung besser an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.Vier Phasen – und jede bringt Veränderungen mit sichDer weibliche Zyklus besteht aus vier Phasen: Menstruation, Follikelphase, Eisprung und Lutealphase. Während dieses Zeitraums verändern sich die Konzentrationen der Hormone Östrogen und Progesteron kontinuierlich. Sie steuern nicht nur die Vorbereitung des Körpers auf eine mögliche Schwangerschaft, sondern beeinflussen auch zahlreiche körperliche Prozesse.Zu Beginn des Zyklus wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, weil keine Schwangerschaft eingetreten ist. Gleichzeitig beginnt bereits die Reifung neuer Eizellen. In der anschließenden Follikelphase steigt der Östrogenspiegel an, bis schließlich der Eisprung ausgelöst wird. Danach produziert der Gelbkörper verstärkt Progesteron, das den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Kommt es nicht zur Befruchtung, sinken die Hormonspiegel wieder ab und der Zyklus beginnt von vorn.Energie und Stimmung verändern sich im Verlauf des ZyklusDie hormonellen Schwankungen können sich auf das Wohlbefinden auswirken. Besonders während der Menstruation und in den Tagen vor der nächsten Blutung berichten viele Frauen über weniger Energie, größere Erschöpfung oder Stimmungsschwankungen. Der Körper leistet in dieser Zeit viel, weshalb Ruhephasen als entlastend empfunden werden können.Mit zunehmendem Östrogenspiegel steigt bei vielen Frauen dagegen die Energie. Vor allem rund um den Eisprung fühlen sich viele leistungsfähiger, belastbarer und aktiver. Gleichzeitig betont die Frauenärztin, dass diese Veränderungen individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Nicht jede Frau erlebt die einzelnen Zyklusphasen auf dieselbe Weise oder mit derselben Intensität.Den Alltag am Zyklus ausrichtenIn sozialen Medien wird häufig empfohlen, Arbeit, Sport und Termine konsequent an den Zyklus anzupassen. Die Expertin hält dieses Prinzip grundsätzlich für sinnvoll, weist aber darauf hin, dass sich ein zyklusbasiertes Leben im Alltag nicht immer vollständig umsetzen lässt.Hilfreich könne es sein, den eigenen Zyklus zunächst besser kennenzulernen – etwa durch das Beobachten der Zykluslänge oder das Messen der Basaltemperatur, um den Eisprung genauer einordnen zu können. Wer seine persönlichen Muster kennt, kann intensive Trainingseinheiten oder besonders anspruchsvolle Termine eher in leistungsstarke Phasen legen und sich in energieärmeren Tagen bewusst mehr Erholung gönnen. Entscheidend sei dabei, auf die eigenen Signale zu achten.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Zyklusbasiert leben – was steckt hinter dem Konzept? - WELT
Immer mehr Frauen richten Sport, Arbeit oder wichtige Termine nach ihrem Menstruationszyklus aus. Wie stark beeinflussen die hormonellen Veränderungen Stimmung und Leistungsfähigkeit? Eine Frauenärztin erklärt, was im Körper passiert – und wie sich dieses Wissen im Alltag nutzen lässt.











