Es sind zwei Sätze, die man sich merken sollte. Der erste stammt von einer unabhängigen Expertenkommission und lautet sinngemäß: Berlin war am 3. Januar 2026 nicht auf der Höhe der Lage. Die Experten haben gestern im Roten Rathaus ihre Empfehlungen vorgestellt – hier ein ausführlicher Bericht dazu.

Der zweite stammt von Kai Wegner und lautet, er habe an jenem Morgen ab 8:08 Uhr telefoniert – mit allen, die Rang und Namen haben, vom Bundeskanzleramt bis zum Innenminister. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt die eigentliche politische Geschichte des Berliner Blackouts.

Vier Tage ohne Strom und Heizung, 100.000 betroffene Menschen, mitten im Winter, ausgelöst durch einen mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag: Das war die Ausgangslage. Der heute im Roten Rathaus vorgestellte Bericht liefert 150 Reformvorschläge – von einem Chief Resilience Officer über ein ständiges Krisenzentrum bis zu „Kiezboxen“ im Quartier.

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Berlin nach Januar-Blackout: Expertenbericht stellt Kai Wegners Krisenmanagement indirekt infrage