Ob Steak oder Gemüse, eine gute Bratpfanne gehört in jede Küche. Wir haben sechs Modelle getestet und zeigen, welche Pfanne überzeugt.Das Wichtigste in KürzeTomaten, Spiegelei und Hähnchen: Mit diesen Lebensmitteln prüften wir Beschichtung, Hitzeverteilung und Antihafteigenschaften der Pfannen im Alltag.Beim Spiegelei zeigten sich die größten Unterschiede. Gute Pfannen lösten das Ei fast von selbst, schwächere Modelle hinterließen Rückstände.Entscheidend war eine schnelle, aber gut kontrollierbare Hitzeentwicklung. Der Testsieger von Tefal überzeugte, während Pasper bei der Temperaturregelung schwächelte.Neben der Bratleistung bewerteten wir auch Gewicht, Balance, Griffkomfort und den Reinigungsaufwand der Pfannen.Unser Testsieger: Tefal Jamie Oliver Cook's Direct On BratpfanneDie Tefal Jamie Oliver Cook's Direct On Bratpfanne hinterließ im gesamten Test den überzeugendsten Eindruck. Sie erleichtert das Braten im Alltag, statt zusätzliche Arbeit zu verursachen. Genau das macht eine gute Pfanne letztlich aus.Bereits beim ersten Test mit Tomaten zeigte sich ihre Stärke. Das Gemüse ließ sich gleichmäßig anbraten und blieb nicht am Boden haften. Beim Spiegelei haftete das Eiweiß zunächst ganz leicht an der Oberfläche. Mit einem kurzen Schubs des Pfannenwenders löste es sich jedoch problemlos und glitt anschließend sauber durch die Pfanne. Das Ergebnis war nicht vollkommen perfekt, insgesamt aber dennoch sehr überzeugend.Ihre größte Stärke zeigte die Pfanne beim Hähnchen. Die Wärme stand schnell und gleichmäßig zur Verfügung, sodass das Fleisch zügig Farbe annahm und jederzeit gut kontrolliert werden konnte. Zwar entstanden an einigen Stellen leichte dunkle Stellen auf der Haut. Insgesamt arbeitete die Pfanne jedoch jederzeit berechenbar und sorgte für ein entspanntes Kochgefühl.Auch bei der Handhabung sammelte sie viele Pluspunkte. Das Gewicht fällt angenehm aus, die Balance stimmt und selbst beim Anheben oder Schwenken ist nur wenig Kraft erforderlich. Gerade im täglichen Gebrauch macht sich dieser Vorteil schnell bemerkbar.Unter dem Strich ist die Tefal Jamie Oliver Cook's Direct On Bratpfanne die beste Wahl für alle, die eine vielseitige und alltagstaugliche Bratpfanne suchen. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ohne lange Eingewöhnung zuverlässig braten möchten und Wert auf ein leichtes sowie gut kontrollierbares Modell legen.Edelstahl für Anspruchsvolle: WMF Profi BratpfanneDie WMF Profi Bratpfanne richtet sich an alle, die beim Braten bewusst mit Temperatur arbeiten und dafür hervorragende Ergebnisse erzielen möchten. Im Test zeigte sie sich robust, zuverlässig und machte schnell deutlich, dass sie mehr kann, als lediglich hohe Temperaturen zu erreichen.Bereits bei den Tomaten wurde klar, wie wichtig die richtige Hitze ist. Ist diese erreicht, lassen sich die Stücke nahezu mühelos bewegen und bleiben kaum am Pfannenboden haften. Auch das Spiegelei gelang insgesamt sehr gut. Es glitt bereits bei leichter Bewegung durch die Pfanne und das Eiweiß stockte schnell. Lediglich beim Wenden blieb die zweite Seite für einen kurzen Moment haften, löste sich anschließend aber wieder problemlos. Das ist kein gravierender Nachteil, zeigt jedoch, dass diese Edelstahlpfanne etwas Aufmerksamkeit verlangt.Besonders positiv fiel das Ergebnis beim Hähnchen aus. Das Fleisch ließ sich ruhig und kontrolliert anbraten und entwickelte eine schöne Bräunung. Gleichzeitig blieb viel Bratensatz in der Pfanne zurück. Wer daraus gerne eine Sauce zubereitet, profitiert von diesem zusätzlichen Vorteil.Durch das Material bringt die Pfanne naturgemäß etwas mehr Gewicht mit. Dieses verteilt sich jedoch ausgewogen, sodass sie trotz ihrer Masse angenehm und sicher in der Hand liegt.Insgesamt ist die WMF Profi Bratpfanne eine ausgezeichnete Wahl für ambitionierte Hobbyköchinnen und Hobbyköche, die bewusst mit Temperatur arbeiten und eine hochwertige Edelstahlpfanne für Fleischgerichte suchen. Für schnelles und möglichst unkompliziertes Braten eignet sie sich dagegen etwas weniger.Unkomplizierte Keramik: Zwieger KeramikpfanneDie Zwieger Keramikpfanne macht den Küchenalltag angenehm unkompliziert. Sie ist leicht, liegt gut in der Hand und erleichtert insbesondere bei empfindlichen Lebensmitteln das Braten deutlich. Wer ein unkompliziertes Modell für den täglichen Gebrauch sucht, findet hier eine überzeugende Lösung.Bereits beim Test mit Tomaten zeigte die Pfanne ihre Stärken. Das Gemüse ließ sich gleichmäßig anbraten und löste sich jederzeit problemlos vom Boden. Noch besser schnitt sie beim Spiegelei ab. Das Ei blieb zu keiner Zeit haften und glitt schon bei kleinsten Bewegungen mühelos durch die Pfanne. Gerade am Morgen, wenn das Frühstück möglichst schnell gelingen soll, ist das ein großer Vorteil.Beim Hähnchen benötigt die Keramikpfanne etwas mehr Zeit, bis sie ihre Arbeitstemperatur erreicht. Ist die gewünschte Hitze vorhanden, lässt sich das Fleisch jedoch gut kontrollieren und gleichmäßig braten. Lediglich eine kleine verbrannte Stelle fiel im Test auf. Das zeigt, dass dieses Modell eher auf kontrolliertes als auf besonders kraftvolles Braten ausgelegt ist.Im Alltag überzeugt die Pfanne vor allem durch ihr geringes Gewicht. Der Griff liegt angenehm in der Hand, die Balance stimmt und das Schwenken gelingt ohne großen Kraftaufwand. Weniger praktisch ist, dass der Griff vor dem ersten Gebrauch montiert werden muss. Positiv ist allerdings, dass der passende Schraubendreher bereits mitgeliefert wird.Die Zwieger Keramikpfanne eignet sich besonders für alle, die eine leichte, pflegeleichte und komfortabel zu führende Bratpfanne suchen. Vor allem Eiergerichte, Gemüse und viele alltägliche Speisen gelingen mit ihr zuverlässig.So haben wir Pfannen getestetEine Bratpfanne muss sich nicht unter idealen Laborbedingungen beweisen, sondern im ganz normalen Küchenalltag. Deshalb haben wir jedes Modell mit Lebensmitteln getestet, die typische Herausforderungen mitbringen. Zum Einsatz kamen Tomaten, Spiegelei und Hähnchen. An diesen drei Testkandidaten lässt sich schnell erkennen, ob eine Pfanne zuverlässig arbeitet oder regelmäßig Probleme verursacht.Tomaten als erster HärtetestTomaten eignen sich hervorragend für den ersten Praxistest. Sie enthalten Säure, geben während des Bratens Flüssigkeit ab und verlieren schnell ihre Festigkeit. Genau dabei zeigt sich, ob sich das Bratgut problemlos bewegen lässt oder am Pfannenboden haften bleibt. Niemand möchte bereits beim Anbraten von Gemüse ständig mit dem Pfannenwender nachhelfen müssen.Wir beobachten deshalb genau, ob die Tomaten gleichmäßig bräunen, wie leicht sie sich wenden lassen und ob Rückstände zurückbleiben. Gute Pfannen erledigen diese Aufgabe nahezu unauffällig. Die Tomaten kommen hinein, werden angebraten, gewendet und wieder herausgenommen, ohne dass etwas festklebt. Das spricht für eine hochwertige Beschichtung und ein angenehmes Arbeiten am Herd.Spiegelei und Hähnchen im HärtetestDas Spiegelei zeigt besonders zuverlässig, wie gut die Antihaftbeschichtung tatsächlich funktioniert. Eiweiß haftet schnell an und reißt leicht ein, wenn die Oberfläche nicht sauber arbeitet. Deshalb prüfen wir, ob das Ei von selbst durch die Pfanne gleitet oder erst mithilfe des Pfannenwenders gelöst werden muss.Beim Hähnchen liegt der Schwerpunkt auf der Temperaturkontrolle. Eine gute Pfanne muss ausreichend Hitze bereitstellen, damit das Fleisch gleichmäßig bräunt. Gleichzeitig darf sie nicht so stark überhitzen, dass die Haut verbrennt, bevor das Innere vollständig gegart ist. Deshalb beurteilen wir, wie gleichmäßig das Fleisch brät, wie gut sich die Temperatur steuern lässt und ob häufiges Nachregeln erforderlich ist.Gleichmäßige Hitze macht den UnterschiedEine hochwertige Bratpfanne zeichnet sich nicht allein dadurch aus, dass sie schnell heiß wird. Entscheidend ist vielmehr, wie gleichmäßig sie die Wärme über den gesamten Boden verteilt. Entstehen große Temperaturunterschiede, wird ein Teil des Bratguts zu stark gebräunt, während andere Bereiche kaum Hitze erhalten. Besonders beim Hähnchen, aber auch beim Spiegelei wird dieser Unterschied deutlich.Deshalb prüfen wir, wie schnell jede Pfanne ihre Arbeitstemperatur erreicht, wie gleichmäßig sich die Hitze verteilt und wie sensibel sie auf Temperaturänderungen reagiert. Modelle, die nur langsam warm werden, erschweren das Braten ebenso wie Pfannen, die innerhalb kurzer Zeit überhitzen. Wirklich überzeugend sind nur diejenigen, die ausreichend Leistung bieten und sich gleichzeitig jederzeit gut kontrollieren lassen.Welche Pfanne eignet sich für welches Gericht?Nicht jede Bratpfanne erfüllt dieselben Aufgaben. Während für Fisch oder Spiegeleier vor allem eine zuverlässige Antihaftbeschichtung entscheidend ist, profitieren Steaks und Bratkartoffeln von hohen Temperaturen. Im Alltag wünschen sich viele Menschen außerdem eine unkomplizierte Reinigung. Wenn Sie wissen, welche Eigenschaften die verschiedenen Materialien mitbringen, fällt die Kaufentscheidung deutlich leichter.Beschichtete Pfannen gehören in vielen Küchen zur Standardausstattung. Sie eignen sich besonders gut für Lebensmittel, die leicht anhaften. Dank ihrer Antihaftbeschichtung benötigen Sie meist nur wenig Fett und können empfindliche Speisen komfortabel zubereiten. Wichtig ist allerdings, eine beschichtete Pfanne niemals leer auf höchster Stufe zu erhitzen. Dadurch kann die Beschichtung dauerhaft beschädigt werden.Ein so ausgeglichenes Teilnehmerfeld erlebt man nicht in jedem Vergleich. Dass sich die Tefal-Pfanne am Ende den ersten Platz sichern konnte, liegt vor allem an ihrer gelungenen Kombination aus einfacher Handhabung, gleichmäßiger Hitzeentwicklung und überzeugenden Bratergebnissen. Wer eine zuverlässige Pfanne für den täglichen Einsatz sucht, macht mit diesem Modell kaum etwas falsch.Keramikpfannen sind eine Alternative für alle, die bewusst auf eine klassische Teflonbeschichtung verzichten möchten. Viele Hersteller werben damit, dass ihre Modelle frei von bestimmten langlebigen Chemikalien sind. Vor allem zu Beginn gleitet das Bratgut meist sehr gut über die Oberfläche. Mit der Zeit lässt die Antihaftwirkung allerdings häufig schneller nach als bei anderen Beschichtungen. Deshalb ist eine Keramikpfanne keine universelle Lösung, sondern eine interessante Alternative für bestimmte Ansprüche.Edelstahlpfannen eignen sich besonders gut für scharfes Anbraten. Fleisch, Gemüse und Bratkartoffeln entwickeln darin kräftige Röstaromen. Außerdem verträgt das Material auch Küchenhelfer aus Metall und lässt sich bei Bedarf gründlicher reinigen. Damit Speisen nicht am Boden festkleben, benötigen Edelstahlpfannen allerdings ausreichend Hitze und etwas Fett.Gusseisenpfannen bringen deutlich mehr Gewicht mit und benötigen etwas Zeit, bis sie vollständig aufgeheizt sind. Dafür speichern sie die Wärme hervorragend und eignen sich ideal für Steaks, Bratkartoffeln, Ofengerichte und intensive Röstaromen. Für schnelle Gerichte, die ohne lange Vorheizzeit gelingen sollen, empfinden viele Nutzer sie dagegen als weniger praktisch.Weitere Pfannen, die wir getestet habenNeben unserem Testsieger und den Alternativen von oben, haben wir auch diese Modelle genauer unter die Lupe genommen: Kraftvoller Auftritt: Tecor GusseisenpfanneDie Tecor Gusseisenpfanne richtet sich an alle, die hohe Temperaturen schätzen und den Umgang mit einer schweren Pfanne nicht scheuen. Im Test überzeugte sie mit kräftigen Röstaromen, verlangte aber jederzeit Aufmerksamkeit am Herd. Wer die Temperatur nicht im Blick behält, erreicht schnell mehr Hitze als gewünscht.Schon bei den Tomaten wurde deutlich, wie schnell das Gusseisen Wärme aufnimmt. Die Tomaten ließen sich gleichmäßig anbraten und hafteten nicht am Boden. Auch das Spiegelei profitierte von der hohen Temperatur. Das Eiweiß stockte rasch, das Ei ließ sich problemlos bewegen und blieb nicht kleben. Die Pfanne arbeitete dabei kraftvoll, aber dennoch kontrolliert.Besonders überzeugend fiel das Ergebnis beim Hähnchen aus. Die Hitze wurde gleichmäßig verteilt, das Fleisch erhielt rundum eine schöne Bräunung und wirkte am Ende besonders appetitlich. Genau bei dieser Art von Gerichten spielt Gusseisen seine Stärken aus. Gleichzeitig verlangt die Pfanne eine sorgfältige Temperaturkontrolle, da sie sehr schnell hohe Hitze erreicht. Wer kurz unaufmerksam ist, riskiert kräftigere Röstaromen als beabsichtigt.Das höhere Gewicht gehört bei Gusseisen selbstverständlich dazu. Praktisch ist der mitgelieferte Lederüberzug für den Griff, der das sichere Anfassen deutlich erleichtert. Außerdem ist die Pfanne bereits eingebrannt und kann daher ohne zusätzliche Vorbereitung verwendet werden.Die Tecor Gusseisenpfanne empfiehlt sich für alle, die Fleisch mit kräftiger Kruste zubereiten möchten und eine schwere Pfanne nicht als Nachteil empfinden. Für intensive Röstaromen und klassisches Anbraten eignet sie sich hervorragend. Wer hingegen möglichst unkompliziert kochen möchte, dürfte mit einem leichteren Modell zufriedener sein.Enttäuschende Wärmeverteilung: Sensarte Antihaft-BratpfanneDie Sensarte Antihaft-Bratpfanne hinterlässt auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck. Im Praxistest konnte sie dieses Bild jedoch nicht bestätigen. Zwar leistet sie sich keine gravierenden Aussetzer in jeder Disziplin, doch gerade bei den wichtigsten Eigenschaften fehlt ihr die notwendige Zuverlässigkeit. Das macht sich bereits nach kurzer Zeit am Herd bemerkbar.Beim Braten von Tomaten erledigt die Pfanne ihre Aufgabe noch ordentlich. Das Gemüse bräunt gleichmäßig und bleibt nicht am Boden haften. Beim Spiegelei zeigt sich jedoch ein völlig anderes Bild. Das Eiweiß klebt bereits unmittelbar nach dem Eingießen fest und löst sich auch durch kräftiges Schwenken nicht. Erst mit dem Pfannenwender lässt sich das Ei schließlich vom Boden lösen. Gerade von einer Antihaftpfanne erwartet man deutlich bessere Ergebnisse.Auch beim Hähnchen kann das Modell nicht überzeugen. Bis ausreichend Hitze aufgebaut ist, vergeht vergleichsweise viel Zeit. Entsprechend langsam entwickelt das Fleisch eine appetitliche Bräunung. Insgesamt wirkt die Pfanne wenig dynamisch und reagiert eher träge. Hinzu kommt, dass sich angebrannte Rückstände anschließend nur mit spürbar höherem Kraftaufwand entfernen lassen. Das sorgt auch nach dem Kochen noch für unnötigen Aufwand.Bei der Handhabung erfüllt die Pfanne zwar ihren Zweck, wirkt insgesamt jedoch etwas zu leicht. Der Griff in Holzoptik muss vor dem ersten Einsatz montiert werden. Das notwendige Werkzeug liegt zwar bei, einen hochwertigen Eindruck hinterlässt diese Lösung dennoch nicht.Die Sensarte Antihaft-Bratpfanne eignet sich höchstens für einfache Anwendungen. Wer regelmäßig Eier, Fleisch oder andere empfindliche Lebensmittel zubereitet, fährt mit einem leistungsstärkeren Modell deutlich besser.Schwierige Temperaturkontrolle: Pasper BratpfanneDie Pasper Bratpfanne startet mit viel Temperament in den Test. Sie erreicht innerhalb kurzer Zeit sehr hohe Temperaturen. Genau diese Eigenschaft entwickelt sich im Alltag jedoch zu ihrem größten Nachteil. Statt entspanntem Braten verlangt sie dauerhaft Aufmerksamkeit und liefert dafür keine konstant guten Ergebnisse.Beim Test mit Tomaten funktioniert zunächst noch alles zufriedenstellend. Das Gemüse lässt sich gut anbraten und bleibt nicht haften. Beim Spiegelei zeigt sich jedoch schnell die Schwäche der Pfanne. Das Ei klebt deutlich am Boden fest, bräunt zu stark und löst sich auch durch kräftiges Schwenken nicht. Erst der Einsatz des Pfannenwenders schafft Abhilfe. Nach dem Wenden haftet anschließend auch die zweite Seite erneut an der Oberfläche. Für eine moderne Bratpfanne ist das ein klares Manko.Noch deutlicher werden die Schwächen beim Hähnchen. Die Temperatur steigt extrem schnell an und bleibt selbst nach dem Herunterregeln des Herdes lange auf einem hohen Niveau. Dadurch entstehen mehrere deutlich verbrannte Stellen auf dem Fleisch. Wer gleichmäßige Ergebnisse erzielen möchte, muss ständig eingreifen und die Hitze im Blick behalten.Auch ergonomisch sammelt die Pfanne keine Pluspunkte. Der Schwerpunkt liegt weit vorne und belastet dadurch das Handgelenk stärker. Bereits beim Auspacken fällt zudem der ungünstig platzierte Aufkleber auf der Unterseite negativ auf. Er lässt sich nur mit Mühe entfernen und hinterlässt trotzdem Rückstände. Hinzu kommen die stark gerundeten Seiten, die sich im Küchenalltag als wenig praktisch erweisen.Die Pasper Bratpfanne können wir für den täglichen Einsatz deshalb nicht empfehlen. Wer Wert auf eine gut kontrollierbare Temperatur, zuverlässige Ergebnisse und eine angenehme Handhabung legt, wird mit anderen Modellen deutlich zufriedener sein.Pfannen-Test: Boden, Größe und Herdplatte spielen zusammenEin hochwertiger Pfannenboden sollte plan auf der Herdplatte aufliegen und ausreichend stabil verarbeitet sein. Ist das nicht der Fall, verteilt sich die Wärme ungleichmäßig. Öl sammelt sich häufig am Rand, während die Mitte vergleichsweise trocken bleibt. Dadurch bräunt das Bratgut weniger gleichmäßig. Fleisch entwickelt eine schwächere Kruste und Gemüse verliert schneller seine angenehme Bissfestigkeit.Für viele Haushalte ist eine Bratpfanne mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern die vielseitigste Wahl. Wer allein kocht, kommt häufig bereits mit 24 Zentimetern gut zurecht. Für Familien oder größere Portionen bieten sich dagegen Modelle mit 30 oder 32 Zentimetern an. Entscheidend ist jedoch nicht nur der obere Durchmesser der Pfanne. Ebenso wichtig ist die Größe des Bodens. Ist die Herdplatte kleiner als der Pfannenboden, gelangt am Rand deutlich weniger Hitze an. Dadurch verschlechtert sich das Bratergebnis.Wenn Sie Ihre Pfanne auf einem Induktionskochfeld verwenden möchten, sollte der Boden magnetisch sein. Ob das der Fall ist, lässt sich leicht überprüfen. Bleibt ein Magnet am Boden haften, eignet sich die Pfanne für Induktion. Achten Sie außerdem auf einen stabil befestigten Griff. Bei größeren Modellen erleichtert ein zusätzlicher Gegengriff das sichere Anheben. Auch ein passender Deckel kann im Alltag von Vorteil sein. Abnehmbare Griffe bieten zusätzliche Flexibilität, weil sich die Pfanne dadurch im Backofen verwenden oder platzsparender verstauen lässt.Schonende Pflege verlängert die LebensdauerBeschichtete Bratpfannen bleiben länger in gutem Zustand, wenn sie sorgfältig gereinigt werden. Lassen Sie die Pfanne nach dem Braten zunächst vollständig abkühlen. Ein noch heißer Pfannenboden sollte nicht unmittelbar mit kaltem Wasser in Kontakt kommen, da starke Temperaturunterschiede das Material verformen können. Für die Reinigung reichen in den meisten Fällen warmes Wasser, etwas Spülmittel und ein weicher Schwamm vollkommen aus. Eine Ausnahme bilden Gusseisenpfannen, bei denen auf Spülmittel möglichst verzichtet werden sollte.Aggressive Scheuermittel, Stahlwolle, harte Bürsten oder raue Reinigungsschwämme können die Antihaftbeschichtung dauerhaft beschädigen. Angebrannte Speisereste sollten Sie deshalb lieber einige Zeit in warmem Wasser mit etwas Spülmittel einweichen, anstatt sie mit viel Kraft zu entfernen. Wenn Sie mehrere Pfannen übereinander stapeln, empfiehlt sich ein Tuch, Küchenpapier oder ein spezieller Pfannenschutz zwischen den einzelnen Modellen. So vermeiden Sie Kratzer, die bereits bei der Aufbewahrung entstehen können.Auch wenn die Reinigung in der Spülmaschine bequem erscheint, kann sie die Lebensdauer der Beschichtung verkürzen. Hohe Temperaturen, Reinigungsmittel, Salz und der Kontakt mit anderem Geschirr belasten die Oberfläche zusätzlich. Nutzen Sie die Spülmaschine deshalb nur dann, wenn der Hersteller die Pfanne ausdrücklich dafür freigegeben hat. Wer möglichst lange Freude an der Beschichtung haben möchte, reinigt die Pfanne von Hand und trocknet sie anschließend gründlich ab.Sobald die Beschichtung deutliche Kratzer, Risse oder Abplatzungen aufweist, sollten Sie die Pfanne ersetzen oder neu beschichten lassen. Eine beschädigte Oberfläche führt dazu, dass Lebensmittel schneller anhaften, die Reinigung aufwendiger wird und das Kochen insgesamt deutlich weniger Freude bereitet.Eine gute Bratpfanne gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Viele Speisen gelingen inzwischen jedoch auch ohne viel Öl besonders knusprig. Vor allem Pommes, Gemüse oder Hähnchen lassen sich in einer Heißluftfritteuse komfortabel zubereiten. Welche Modelle besonders überzeugen, erfahren Sie in unserem ausführlichen Heißluftfritteusen-Test.Unser Fazit: Der verdiente TestsiegerAm meisten überzeugt hat uns die Tefal Jamie Oliver Cook's Direct On Bratpfanne, weil sie in nahezu allen Testbereichen ein stimmiges Gesamtbild abliefert. Sie bringt wenig Gewicht mit, liegt ausgewogen in der Hand und erzielt durchweg starke Bratergebnisse. Die Tomaten ließen sich mühelos bewegen, das Hähnchen erhielt schnell eine gleichmäßige Bräunung und die Temperatur blieb jederzeit gut kontrollierbar. Zwar haftete das Spiegelei zu Beginn kurz an der Oberfläche, dieser kleine Makel fiel im Gesamtbild jedoch kaum ins Gewicht.Dass die beliebte Pfanne von Tefal dann letztlich den Testsieg holt, liegt daran, dass sie so unkompliziert und alltagstauglich ist.Letztlich war sie die Pfanne, zu der wir nach Abschluss aller Testdurchgänge am liebsten erneut gegriffen hätten. Genau deshalb sichert sie sich verdient den Testsieg und ist unsere Empfehlung für alle, die eine zuverlässige, vielseitige und alltagstaugliche Bratpfanne suchen.Lesen Sie auchWarum Sie dem WELT‑Kaufberater vertrauen können: Der WELT‑Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.