PfadnavigationHomeGeldVerbraucherWELT-KaufberaterWir haben die besten Airfryer getestet – unser Preistipp kostet 50 EuroVon Anna HeyersVeröffentlicht am 12.03.2026Lesedauer: 6 MinutenKnusprig, saftig und schnell – das versprechen Heißluftfritteusen. Unser Test zeigt, welche Airfryer dieses Versprechen auch einlösen.Was Sie vor dem Kauf über Airfryer wissen solltenGröße und Kapazität: Wenn Sie für mehrere Personen kochen, sind Dual-Modelle oder XXL-Heißluftfritteusen sinnvoll. In kleinen Haushalten reicht meist ein kompaktes Gerät.Leistung: Ab 1700 Watt verkürzen sich die Garzeiten spürbar. Auch schwächere Modelle liefern gute Resultate, benötigen jedoch mehr Zeit.Bedienkomfort: Touch-Displays und voreingestellte Programme erleichtern Ihnen die Handhabung. Eine App-Steuerung ist praktisch, aber kein Muss.Unser Testsieger: Philips Dual Basket NA555/00 mit DampffunktionDer Philips Dual Basket NA555/00 arbeitet mit zwei getrennt regelbaren Körben. Einer fasst sechs Liter, der andere drei. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Hauptgericht und Beilage parallel zuzubereiten. Im größeren Korb ist zusätzlich eine Dampffunktion integriert. Diese haben wir nicht separat bewertet, sie erweitert jedoch die Einsatzoptionen deutlich. Über die kostenfreie HomeID-App stellt Philips Rezepte und Zusatzfunktionen bereit. Im Praxistest überzeugte das Modell mit sehr gleichmäßigen Ergebnissen. Pommes wurden goldbraun und knusprig, Brokkoli blieb bissfest. Hähnchenschenkel garten durch und blieben saftig. Auch Tiefkühl-Brötchen und Muffins gelangen zuverlässig. Die Menüführung ist übersichtlich, die Programme sind sinnvoll gewählt. Lediglich die ausführliche Bedienungsanleitung ist nur online abrufbar. Insgesamt erhalten Sie jedoch einen leistungsstarken und vielseitigen Airfryer für den Familienalltag.Unser Preistipp: Der Medion MD 13030 bietet solide Technik zum kleinen PreisDer Medion MD 13030 zeigt im Test, dass Sie auch für rund 50 Euro verlässliche Ergebnisse erwarten können. Das kompakte Gerät bietet 4,7 Liter Fassungsvermögen, acht Programme und eine integrierte Shake-Erinnerung.Im Test erzielte er bei Pommes, Tiefkühl-Brötchen, Brokkoli und Muffins gute Resultate. Bei Hähnchenschenkeln hingegen war eine leichte Anpassung von Zeit und Temperatur nötig. Nach kurzer Eingewöhnung gelingt die Bedienung aber problemlos. Zudem arbeitet das Modell angenehm leise. Kritik gibt es für die schwer auffindbaren Reinigungshinweise. Insgesamt ist der Medion MD 13030 ein empfehlenswerter Einstieg in die Welt der Heißluftfritteusen.Schicke Alternative zum Testsieger: Cosori Iconic Single mit smarter SteuerungDer Cosori Iconic Single richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die Technik und Optik gleichermaßen schätzen. Das Edelstahlgehäuse wirkt hochwertig. Gesteuert wird das Gerät über ein Touch-Display oder per VeSync-App über WLAN. Mit 1.725 Watt erreicht der Airfryer rasch seine Temperatur. Das Gehäuse erwärmt sich spürbar, der Griff bleibt jedoch kühl. Sechs Programme stehen zur Auswahl.In unserem Test lieferte das Modell sehr gute Ergebnisse. Muffins gingen gleichmäßig auf, Pommes wurden kross, teilweise etwas stärker gebräunt. Hähnchenschenkel überzeugten mit knuspriger Haut und saftigem Inneren. Brokkoli wurde dunkler, blieb aber bissfest. Die entnehmbaren Teile sind spülmaschinengeeignet und PFAS-frei beschichtet. Die Edelstahloberfläche erfordert jedoch etwas Pflege. Wenn Sie einen leistungsstarken Airfryer mit App-Anbindung suchen und kleine Abstriche akzeptieren, ist dieses Modell eine interessante Wahl.Extra-groß für Familien: Cosori Turbo Tower Pro Smart mit viel Volumen auf kleiner FlächeMit dem Turbo Tower Pro Smart bietet Cosori ein Modell mit zwei übereinander angeordneten Garzonen. Insgesamt stehen 10,8 Liter Volumen zur Verfügung, ohne dass viel Stellfläche benötigt wird.Im Test punktete er mit gleichmäßig gegarten Pommes, luftigen Muffins und knusprigen Tiefkühl-Brötchen. Auch Hähnchenschenkel wurden saftig und außen kross. Während des Betriebs können Sie Temperatur und Zeit anpassen, das Display reagiert dabei zügig. Körbe und Zubehör sind spülmaschinengeeignet und die VeSync-App ergänzt das Gerät sinnvoll. Preislich bewegt sich der Airfryer im oberen Segment. Eine Shake-Erinnerung fehlt, ist jedoch kaum notwendig. Der Stromverbrauch liegt bei etwa 0,84 Euro pro Stunde. Im Einzelbetrieb bleibt das Gerät angenehm leise, bei Nutzung beider Zonen steigt die Lautstärke etwas an.So haben wir die Heißluftfritteusen getestetIm Heißluftfritteusen-Test legen wir besonderen Wert auf praxisnahe Ergebnisse. Entscheidend ist nicht nur die perfekte Pommes, sondern die Alltagstauglichkeit. Jedes Modell durchläuft dasselbe Testverfahren mit identischen Lebensmitteln, festen Temperaturen und definierten Garzeiten. Neben den Ergebnissen fließen Ausstattung, Bedienung, Technik und Sicherheitsmerkmale in die Bewertung ein.Ausstattung und Funktionen: Viele Automatikprogramme bewerten wir positiv. Ab zehn Programmen vergeben wir die Bestnote. Zusätzliche Funktionen wie Dampfgaren, Warmhalten oder Shake-Signal sowie Extras wie Sichtfenster oder Innenbeleuchtung berücksichtigen wir ebenfalls. Überhitzungsschutz und automatische Abschaltung setzen wir voraus. Das angegebene Fassungsvermögen übernehmen wir aus den Herstellerdaten.Handhabung: Wir prüfen, wie leicht sich das Gerät in Betrieb nehmen lässt und wie verständlich die Anleitung ist. Menüführung, Reaktionsgeschwindigkeit des Displays und eventuelle App-Funktionen fließen ebenfalls ein. Bei der Reinigung achten wir auf spülmaschinengeeignete Teile und mögliche schwer zugängliche Stellen.Technische Messungen: Ermittelt werden Stromverbrauch, Temperaturabweichung, Erwärmung des Griffs und Lautstärke. Der Verbrauch wird über fünf Minuten bei 200 Grad gemessen. Die Temperaturgenauigkeit prüfen wir bei 180 Grad. Zusätzlich bewerten wir die Geräuschentwicklung im Betrieb.Zubereitung: Fünf Lebensmittel bereiten wir nach identischem Schema zu. Pommes, Brokkoli, Muffins, Tiefkühl-Brötchen und Hähnchenschenkel. Bewertet werden Bräunung, Konsistenz und Gargrad. Persönliche Geschmacksvorlieben bleiben außen vor.Gewichtung und Gesamtergebnis: Die Zubereitung macht 42,5 Prozent der Gesamtnote aus. So entsteht ein ausgewogenes Bild, das preiswerte und hochwertige Modelle vergleichbar macht.Weitere getestete Modelle im ÜberblickNeben den vier Top-Geräten gibt es noch weitere Airfryer, die sich lohnen könnten – zum Teil mit praktischen Zusatzfunktionen und besonderen Ausstattungsmerkmalen. Besonders gefallen haben uns diese ModelleAutomatischer Rührarm: Hisense HAF1350DRDer Hisense HAF1350DR verfügt über einen automatischen Rührarm. Dadurch werden Pommes und Gemüse kontinuierlich bewegt, ohne dass Sie eingreifen müssen. Zehn Programme, ein beleuchtetes Sichtfenster und die breite Bauform erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Bedienung und Lautstärke überzeugen im Alltag.Die Temperaturgenauigkeit schwankt teilweise, was bei empfindlichen Speisen längere Garzeiten erforderlich machen kann. Korb und Rührarm sind nicht spülmaschinengeeignet, lassen sich aber gut per Hand reinigen. Mit rund 100 Euro liegt das Gerät im mittleren Preisbereich.PFAS-frei: Nutribullet CrispLite Vision 8LDer Nutribullet CrispLite Vision 8L setzt auf eine PFAS-freie Keramikbeschichtung und bietet acht Liter Volumen. Ein Sichtfenster mit Beleuchtung erleichtert die Kontrolle. Im Test arbeitete das Modell leise und erzielte sehr gute Ergebnisse bei Pommes, Muffins und Tiefkühl-Brötchen. Auch Hähnchenschenkel wurden saftig und knusprig. Acht Programme decken die wichtigsten Anwendungen ab. Der Stromverbrauch ist vergleichsweise gering, der Griff bleibt kühl.Auffällig sind teils erhöhte Temperaturen nach fünf Minuten, die fehlende Shake-Erinnerung und ein lauter Signalton. Dennoch ist dieses Modell eine interessante Option, wenn Sie eine PFAS-freie Beschichtung bevorzugen.Kleine Alternative: Cosori Mini CAF-LI211Der Cosori Mini CAF-LI211 richtet sich an kleine Haushalte, Camper oder alle mit sehr begrenztem Platzangebot. Mit zwei Litern Fassungsvermögen eignet er sich für Snacks oder kleine Portionen. Der Preis liegt bei rund 60 Euro. Für größere Haushalte ist das Gerät nicht ausgelegt, innerhalb seines Einsatzbereichs arbeitet es jedoch zuverlässig.Unser Fazit: Welche Heißluftfritteuse zu Ihnen passtModerne Heißluftfritteusen sind vielseitige Küchenhelfer, die Zeit und Energie sparen können. Testsieger im Airfryer-Test ist der Philips Dual Basket NA555 00. Er bietet zwei getrennt steuerbare Körbe, gleichmäßige Ergebnisse und hohen Bedienkomfort. Für Familien ist das eine überzeugende Lösung.ein Airfryer sollte einfach zu bedienen und zu reinigen sein. Vor allem zählen aber knusprige Ergebnisse!Wenn Sie preisbewusst einkaufen möchten, treffen Sie mit dem Medion MD 13030 eine gute Wahl für den Einstieg in die Airfryer-Welt. Der Cosori Iconic Single spricht designorientierte Nutzer mit App-Wunsch an. Viel Volumen auf kompakter Fläche erhalten Sie mit dem Cosori Turbo Tower Pro Smart. Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch