PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsLegerer LangstrecklerFahrbericht: Geely Starray EM-i Stand: 11:11 UhrLesedauer: 5 MinutenAgiles Antlitz: der Starray EM-i von vornQuelle: Martin Meiners/GeelyDer chinesische Autoriese Geely setzt auch weiterhin auf Plug-in-Hybride – allerdings keine gewöhnlichen. So wartet der jüngste Spross dieser Gattung, der Geely Starray EM-i, gleich mit mehreren Überraschungen auf. SP-X/Raunheim. Sie schienen auf dem absteigenden Ast zu sein – doch unvermittelt sind PHEV so etwas wie der Antrieb der Wahl. So setzt auch Geely bei seinem Markenlaunch mit zwei Fahrzeugen in Deutschland in Gestalt des Starray EM-i zu 50 Prozent auf die Plug-in-Lösung. Der Geely E5 ist ein rein elektrisches Fahrzeug.

491.000 NEV-Fahrzeuge hat Geely im ersten Quartal 2026 abgesetzt. NEV (New Energy Vehicle) ist in China und Asien die gängige Bezeichnung für Antriebe jenseits des reinen Verbrenners. Dazu zählen auch die Plug-in-Hybride. Insgesamt verkaufte Geely im ersten Quartal knapp 709.400 Fahrzeuge und war damit die Nummer eins in China. Die Rate der NEV-Fahrzeuge am Gesamtverkauf lag in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei 69,2 Prozent.

Daran hat der Starray EM-i bereits einen soliden Anteil. Seit Markteinführung wurden monatlich rund 10.000 Fahrzeuge verkauft, das sind derzeit etwa 180.000. Nun ist der deutsche Markt dran, in dem ja das Thema Reichweitenangst auch Jahre nach Beginn der Elektrifizierung noch ein Thema ist. Der Starray beendet diese gleich von zwei Seiten. Mit der stärkeren von zwei Batterien (18,4 kWh/29,8 kWh) schafft das so geräumige wie gefällige SUV 136 Kilometer rein elektrische Strecke. Die Gesamtreichweite beläuft sich auf imposante 1.055 Kilometer – die sich im ersten Fahrtest naturgemäß nicht verifizieren ließen; im Unterschied zur Elektrodistanz. Da passten Restmenge und gefahrene Strecke exakt zusammen.