PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDer europäische ChineseFahrbericht: Geely E5 Stand: 15:24 UhrLesedauer: 5 MinutenFeines Profil. Der E5 von schräg vorn betrachtetQuelle: Daniel Killy/SP-XSie sind unter den Top Ten der weltgrößten Automobilkonzerne. Jetzt will der chinesische Riese Geely seine im Mutterland besonders erfolgreiche Dachmarke auch in Europa vertreiben – mit ambitionierten Zielen. SP-X/Raunheim. 4,136 Millionen Fahrzeuge verkaufte die Geely Holding Group 2025. Das war ein Wachstum von 26 Prozent gegenüber 2024. Nun positioniert sich das 1986 gegründete, 140.000 Mitarbeiter starke Unternehmen erstmals mit Fahrzeugen unter dem Namen Geely in Deutschland: dem PHEV Starray und dem vollelektrischen Geely E 5.

Volvo, Polestar, Lynk & Co, Lotus als Eigenmarken, Joint Ventures mit Smart und Renault, Beteiligungen an Mercedes-Benz (rund 10 Prozent) und Aston Martin: Erfahrung hat Geely genügend in Europa. Seit 16 Jahren, seit der Akquise von Volvo, könne man von europäischen Unternehmen im eigenen Hause lernen, so Philipp Hempel, Executive Director Geely Auto Deutschland, beim Brandlaunch, dem Markenstart seines Unternehmens hierzulande, wie es neudeutsch heißt.

Dass die Verwurzelung auf dem Kontinent keine Marketing-Parole ist, sondern Strategie, machte Hempel so selbstbewusst im Vortrag wie auch bescheiden in der Sache deutlich: „ Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage, niemand baut sicherere Autos als die Schweden. Wie praktisch, dass das die Jungs sind, die unser Crashtestzentrum in China entwickelt haben. Des Weiteren haben die Kollegen uns mal so richtig gut erklärt, wie eine Tür klingt, wenn sie zugeht und wie sie nicht klingen soll, wenn sie zugeht.“