Der Marktanteil für Milchalternativen stagniert, zugleich wird das Tierprodukt in manchen Kreisen wieder hip. Kippt da was?
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Shotshop/imago
Hafer, Soja, Erbse, Mandel, Kokos, Reis, Dinkel, Hirse – und neulich stand sogar Hanfmilch im Regal. Unaufhaltbar schien in den vergangenen Jahren der Siegeszug der Milchalternativen. Für den es ja auch handfeste Gründe gibt, seien es der ökologische Fußabdruck der Kuhmilchwirtschaft oder die schlechten Bedingungen der modernen Tierhaltung. Und so lässt sich mit dem eigenen Konsum auch noch die Welt verbessern. Zumindest ein bisschen.
Doch womöglich erreicht der Markt für pflanzliche Milchalternativen so langsam eine Sättigungsgrenze. Laut einer YouGov-Studie ging 2025 die Käuferreichweite in Deutschland erstmals leicht zurück, von 44,8 auf 43,8 Prozent. In den USA sind die Zahlen sogar noch deutlicher. Dort sank der Absatz im Jahr 2024 um knapp 6 Prozent. Gleichzeitig tranken die US-Amerikaner*innen erstmals seit 2009 wieder mehr Kuhmilch als im Vorjahr.







