Rechte instrumentalisieren Stade-Morde: Hetze gegen Integrationsverein
Die Frau, die den mutmaßlichen Täter nach Stade begleitet haben soll, arbeitet in Bremen bei einem Integrationsverein. In Stade war sie aber privat.
Nach der Tat bleiben viele offene Fragen – und Trauer: Blumen und Kerzen vor dem Tatort in Stade
Jörn Hüneke/dpa
Rechte Medien nutzen das Tötungsdelikt in Stade, bei dem am Montag sechs Menschen in einem Mutter-Kind-Heim gestorben sind, um gegen Vereine und Personen zu hetzen, die sich für Integration von Migrant:innen engagieren. „Migrationsaktivistin fuhr den Fluchtwagen“ titelte am Donnerstag die Junge Freiheit und einen Tag zuvor fast identisch das rechte Portal Nius. Am späten Donnerstagabend legte Nius noch einmal nach: „Sylvia S. ist Schwiegermutter von SPD-Migrationsbeauftragtem!“












