Nach Schüssen in Stade: Mehr Schutz für So­zi­al­ar­bei­te­r:in­nen gefordert

Nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendeinrichtung: Gewerkschaften fordern Debatte über bessere Schutzkonzepte in der sozialen Arbeit.

Blumen und Kerzen für die Toten: Zwei Frauen stehen vor dem Tatort, einer Jugendeinrichtung in Stade

Jörn Hüneke/dpa

Dass ein Hilfeplangespräch wie in Stade in der Einrichtung und nicht auf einer Polizeiwache oder bei einem Gericht stattfindet, ist laut niedersächsischem Sozialministerium gängig. „Es gab vereinzelt Fälle in der Vergangenheit, wo auch die Polizei dazugeholt wurde von der Kommune, vom Jugendamt, wenn die Gefahrenlage so eingeschätzt wurde, dass das nötig ist“, sagte Ministeriumssprecherin Lea Karrasch. Dies sei hier nicht der Fall gewesen.