Es ist gerade mal wieder unmöglich, Lionel Messi nicht zu begegnen. Wer beispielsweise ein Hard Rock Cafe aufsucht, deren Kette in fast allen US-Großstädten als beliebter Treffpunkt für Fußballfans aus aller Welt dient, steht am Eingang zum Restroom vor einer Abbildung des argentinischen Weltstars. Grinsend wirbt die Überfigur für einen doppelstöckigen Burger, der angeblich legendären Charakter habe. Das muss nicht stimmen, aber unbestritten sind die Abstrahleffekte dieses im Alltag ja bei Inter Miami zu bestaunenden Ausnahmekickers. Im dröhnenden Vorlauf auf die Übertragung des USA-Spiels hat sich mit Don Garber beim Sender Fox Sports auch der Commissioner der Major League Soccer (MLS) zu einem auch in den Werbespots omnipräsenten Superstar geäußert: „Messi hat bei Barcelona und Paris gespielt, aber jetzt ist er bei uns. Er bringt uns die größte Aufmerksamkeit. Wir lieben ihn, er liebt uns.“
Messi-Mania in Miami: Wie der GOAT die WM elektrisiert
Dass Argentinien mit seinem Weltstar in dessen Wahlheimat in Florida antritt, ist gewiss kein Zufall – der Fußball folgt strengen Vermarktungsprinzipien.













