Wer mit Strom statt Sprit fährt, benötigt deutlich weniger Energie – deshalb schaffen E-Autos mit einer Kilowattstunde mehr Kilometer als Benziner oder Diesel. Die Erklärung für das Phänomen findet sich unter der Motorhaube.
03.07.2026, 16.32 Uhr
Elektroauto an Ladestation in Berlin
Elektroautos haben bei gleicher Energiezufuhr im Schnitt eine mehr als dreimal so hohe Reichweite wie Verbrenner. Wie Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, kamen Privatfahrzeuge im Elektrobetrieb im Jahr 2024 mit einer Kilowattstunde Energie in Form von Strom rund 4,5 Kilometer weit. Autos, die mit Benzin, Diesel oder Gas fuhren, schafften mit derselben Energiemenge – enthalten im Kraftstoff – dagegen nur 1,4 Kilometer.
Der Effizienzvorteil der E-Mobilität kommt unter anderem daher, dass ein Elektromotor einen höheren Anteil der zugeführten Energie in Bewegung umsetzt als ein Verbrennungsmotor. Bei diesem verpufft mehr Energie in Form von Wärme.Diesel liegt vornDie Daten decken sich in etwa mit einer früheren Einschätzung des Bundesumweltministeriums. Der Behörde zufolge ist ein Elektroauto etwa dreimal so effizient wie ein Wagen mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor.








