Elektroautos bewähren sich im Alltag offenbar weitaus besser, als Autofahrer vermuten, die mit einem Verbrenner unterwegs sind. Einer Umfrage der Frankfurt University of Applied Sciences, der vormaligen Fachhochschule, zusammen mit dem ADAC Hessen-Thüringen zufolge meinen zum Beispiel 36 Prozent derjenigen, die kein E-Auto fahren, die Suche nach Ladepunkten auf Urlaubsfahrten sei ein Nachteil dieser Antriebstechnik. Hingegen gaben von denjenigen, die tatsächlich mit E-Autos unterwegs sind, lediglich 15 Prozent an, dies sei ein Nachteil.Bei der Umfrage ging es durchweg um die Nutzung von E-Autos bei Urlaubsreisen. An der Online-Befragung der Hochschule beteiligten sich 1900 Autofahrer. Auch bei der Frage nach den Reichweiten zeigte sich, dass die Vorbehalte gegen E-Autos von deren Nutzern nicht oder jedenfalls kaum bestätigt werden. So gaben 71 Prozent derjenigen, die einen Verbrenner fahren, an, zu geringe Reichweiten von E-Autos seien für sie ein zentrales Hindernis. Von denjenigen aber, die tatsächlich solch ein Auto fahren, teilten nur fünf Prozent die sogenannte Reichweitenangst.Allerdings nannten auch Fahrer von E-Autos Nachteile. So beklagten sich in der Umfrage 42 Prozent über unübersichtliche Stromtarife an den Ladesäulen und 27 Prozent über hohe Tarife, 31 Prozent über defekte sowie 28 Prozent über besetzte Ladesäulen.
Studie zu E-Autos: Elektroautos sind besser als ihr Ruf
Eine Umfrage zeigt: Im Alltag bewähren sich Elektroautos besser, als diejenigen vermuten, die keines fahren.







