KurzmeldungenDie neuesten Polizeimeldungen aus der Region.NZZ-Redaktion Zürich03.07.2026, 11.39 UhrAktualisiertIllustration Simon Tanner / NZZProtestcamp gegen Datencenter in Benken wird geräumtbai. In der Schaffhauser Gemeinde Beringen wird derzeit ein grossflächiges Rechenzentrum errichtet. Betreiber ist das amerikanische Unternehmen Stack Infrastructure. Das Projekt sorgte laut Medienberichten für Unruhe in der lokalen Politik. Aktivisten sehen solche Datencenter kritisch, weil der Ressourcenverbrauch die Klimakrise verstärke und weil damit «Tech-Oligarchen» unterstützt würden.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.An der Kantonsgrenze zu Schaffhausen, in der Zürcher Gemeinde Benken, hat eine radikale Gruppe namens Aufstände der Allmende am Donnerstag ein Protestcamp gegen das Datencenter aufgebaut. Und zwar auf dem Feld eines Bauern. Wie die Aktivisten in einem Instagram-Video sagen, dulde der «solidarische» Landwirt ihre Aktion auf seinem Gelände.Die Kantonspolizei Zürich schritt ein. Sie setzte den Aktivisten eine Frist bis Freitag, 6 Uhr, um das Camp zu räumen. Doch die Protestierenden verstanden laut der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass sie bis am Freitag, 18 Uhr, Zeit hätten. Nun ist die Kantonspolizei den Besetzern entgegengekommen, das Camp muss bis spätestens 18 Uhr geräumt werden.Jugendliche flüchten mit E-Scootern vor Einsatzkräftenheu. Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (28. 6.) in Otelfingen einen jugendlichen E-Scooter-Lenker ermittelt, der vor der Polizei geflüchtet ist.Kurz vor 20 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei, dass zum wiederholten Mal Jugendliche unterwegs seien, die sich nicht an die Gesetze hielten. Als die ausgerückten Polizisten die bezeichneten Personen antrafen, flüchteten sie mit ihren E-Scootern. Dabei missachteten sie laut einer Mitteilung der Kantonspolizei diverse Verkehrsregeln und gefährdeten Drittpersonen sowie sich selbst.Hinweise führten die Polizisten zu einem Tatverdächtigen. Er konnte an seinem Wohnort angetroffen und zur Befragung auf einen Polizeiposten mitgenommen werden. Die Ermittlungen führten schliesslich zu einem weiteren Beteiligten.Einer der Jugendlichen ist geständig, vor der Polizeikontrolle geflüchtet zu sein, da er unberechtigt mit einem nicht verkehrstauglichen E-Scooter unterwegs gewesen sei. Gegen die beiden 14- und 15-jährigen Jugendlichen aus der Schweiz und aus Portugal wird bei der Jugendanwaltschaft wegen Hinderung einer Amtshandlung, diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sowie des Verursachens von unnötigem Lärm ein Strafverfahren eröffnet. Die Ermittlungen zu weiteren Tatbeteiligten werden fortgeführt.Gebäude im Kreis 4 nach Brand unbewohnbarlia. Im Kreis 4 ist am Montagabend (29. 6.) eine Wohnung ausgebrannt. Mehrere Personen mussten durch die Feuerwehr aus dem Gebäude an der Kochstrasse gerettet werden, wie Schutz & Rettung Zürich mitteilt. Einige von ihnen mussten hospitalisiert werden. Das betroffene Gebäude sei wegen starker Rauchentwicklung vorübergehend nicht bewohnbar.Der Einsatz wurde kurz vor 17 Uhr 30 durch einen Notruf ausgelöst, heisst es in der Mitteilung. Die Feuerwehr rückte umgehend aus und konnte nach der Evakuierung der Bewohner den Brand rasch löschen. Neun Personen wurden laut den Angaben durch die Sanität vor Ort kontrolliert und medizinisch erstversorgt. Fünf Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Abklärung hospitalisiert werden.Nach dem Brand mussten die Bewohner von mehreren Dutzend Wohnungen ihr Zuhause verlassen. Die Stadtpolizei unterstützt die Betroffenen laut eigenen Angaben dabei, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Die Brandursache ist noch unklar und Sache der Ermittlungen.Brand des Sekundarschulhauses in ElggDer Dachstock der Sekundarschule in Elgg hat gebrannt.Kantonspolizei Zürichbai. Vor zwei Jahren hielt eine Brandserie die Zürcher Landgemeinde Elgg in Atem. Die Brandstifterin, welche acht Feuer gelegt hatte, wurde im letzten September vom Bezirksgericht Winterthur zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.Trotzdem dürften bei einigen Dorfbewohnern die Alarmglocken geläutet haben, als erneut die Meldung eines Feuers die Runde machte: Am Montagmittag hat das Sekundarschulhaus an der Bahnhofstrasse gebrannt.Um 11 Uhr 30 schlugen Flammen aus dem Dach des Schulgebäudes, wie die Kantonspolizei am Montag mitgeteilt hat. Die Feuerwehr konnte den Brand im Dachstock eindämmen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.Personen kamen nicht zu Schaden: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte befanden sich auf einem Schulausflug. Wie es weiter heisst, steht die Sekundarschulpflege Elgg mit den Eltern der Schulkinder in Kontakt und informiert sie direkt über die Weiterführung des Schulbetriebs.Wegen des Brandes entstand am Dach des Schulhauses sowie in einzelnen Klassenzimmern ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.Brandermittler der Kantonspolizei klären nun die Ursache des Feuers. Zur Unterstützung der Brandermittlung wurden das Forensische Institut Zürich sowie ein Drohnenspezialist der Kantonspolizei beigezogen.Ein technisches Versagen steht im Vordergrund der Ermittlungen, wie es in dem Communiqué heisst. Damit ist auch klar, dass das jetzige Feuer höchstwahrscheinlich nichts mit Brandstiftung zu tun hat.Bülach: Mehrere Schüsse bei Streit gefallenela. Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen sind am späten Dienstagabend (23. 6.) in Bülach Schüsse gefallen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, wie die Kantonspolizei am Mittwoch schreibt.Die Beteiligten waren mit mehreren Autos unterwegs. Die Polizei fand im Bereich Schaffhauser-/Winterthurerstrasse zwei Fahrzeuge sowie mehrere Patronenhülsen. Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich sichern dort weiterhin Spuren.Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft ermitteln zu Täterschaft, Tathergang und Motiv. Die Fahndung nach der Täterschaft läuft.Brand und Explosionen in Feuerwerksdepot bei Uitikon WaldeggDie Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Wald verhindern.Kantonspolizei Zürichkbh. Ein Feuerwerksdepot bei Uitikon Waldegg ist am späten Freitagabend aus noch ungeklärten Gründen abgebrannt. Auf dem Gelände in einem Waldstück kam es gegen 23 Uhr zu mehreren Explosionen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte sei das Gebäude bereits in Brand gestanden. Ein grosser Teil davon sei eingestürzt.Die Feuerwehr habe den Brand unter grossem Aufwand unter Kontrolle bringen und löschen können. Ein Übergreifen auf den Wald sei verhindert worden. Über mögliche Personenschäden sei noch nichts bekannt.In der Nacht begannen laut der Mitteilung Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei und des Forensischen Instituts Zürich mit Spurensicherungsarbeiten. Die Ursache der Explosionen und des Feuers untersuchen die Kantonspolizei und die zuständige Staatsanwaltschaft in Absprache mit der Bundesanwaltschaft.46-Jähriger entführt und in Wohnung in Winterthur festgehaltenbai. Anfang Woche hat sich im Kanton Zürich eine Entführung ereignet. Ein Mann wurde am Montagabend in Wallisellen von vier ihm bekannten Männern bedroht und gezwungen, zusammen mit ihnen in ein Fahrzeug zu steigen. Sie brachten ihn nach Winterthur.Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, ging daraufhin bei ihr in der Nacht auf Dienstag um 2 Uhr eine Meldung ein. Es hiess, dass ein Mann in einer Wohnung in Winterthur gegen seinen Willen festgehalten werde. Die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Winterthur rückten aus und trafen dort zwei der mutmasslichen Entführer sowie das Opfer an.Die beiden 42-jährigen Täter aus Montenegro wurden verhaftet. Beim Opfer handelt es sich um einen 46-jährigen Slowaken. Er war unverletzt.Im Zuge der Ermittlungen konnten die zwei weiteren mutmasslich an der Tat beteiligten Männer verhaftet werden. Es handelt sich um einen 30-jährigen Montenegriner sowie seinen 35-jährigen Landsmann.Die vier verhafteten Männer wurden nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft zugeführt. Wie es im Communiqué heisst, hat die zuständige Staatsanwältin unterdessen für alle Festgenommenen Untersuchungshaft beantragt.Der genaue Tatablauf und das Motiv sind zurzeit nicht geklärt und bilden den Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Diese führt die Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.Mann nach Sturz auf Gleise am Hauptbahnhof tödlich verletztAm Mittwochabend ist es am Hauptbahnhof zu einem tödlichen Unfall gekommen.Michael Buholzer / Keystonebai. Am Zürcher Hauptbahnhof ist am späten Mittwochabend ein Mann zwischen das Perron und einen ausfahrenden Zug gefallen. Dabei kam er ums Leben.Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt, meldeten Passanten um 23 Uhr, dass eine leblose Person auf den Schienen beim Gleis 4 liege. Trotz Reanimation durch die Rettungskräfte erlag der 59-jährige Mann seinen Verletzungen noch am Unglücksort.Wie es weiter heisst, kann eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Der Mann habe sich mutmasslich zu nahe an der Perronkante aufgehalten. Er sei aus bisher ungeklärten Gründen aus dem Gleichgewicht geraten. Daraufhin sei er zwischen dem Perron und dem ausfahrenden Zug auf die Geleise gefallen.Neben der Kantonspolizei standen ein Notarzt sowie ein Sanitätswagen von Schutz und Rettung im Einsatz. Zudem waren die Transportpolizei, Sicherheitsleute von der Transsicura, SBB-Funktionäre sowie ein Staatsanwalt anwesend.Passend zum Artikel