AfD-Parteitag in Erfurt: Führerprinzip lässt weiter auf sich warten
Weidel und Chrupalla treten vor dem Parteitag erneut als Doppelspitze an – aber hinter den Kulissen bekämpfen sich die Lager. Auch Höcke lauert.
Die Zweckgemeinschaft Tino Chrupalla und Alice Weidel geht langfristig dem Ende entgegen
Nadja Wohlleben/reuters
Im Vorfeld des AfD-Parteitages stieg die Nervosität in den verschiedenen Lagern deutlich. Wer sich in der Partei umhört, merkt: Die Zweckgemeinschaft Tino Chrupalla und Alice Weidel geht langfristig dem Ende entgegen. Die Doppelspitze tritt vor dem Parteitag in Erfurt zwar demonstrativ einig auf und kandidiert auch für zwei Jahre erneut. Aber es dürfte die letzte gemeinsame Amtszeit der beiden werden: Hinter den Kulissen belauern sich die beiden Co-Bundessprecher seit Langem. Innerhalb der Partei und vor allem bei den Spitzen gilt es deshalb als spannende Frage, wer in Erfurt das bessere Ergebnis bekommt: Weidel oder Chrupalla.











