Digitale Unabhängigkeit: Mecklenburg-Vorpommern will weniger Microsoft wagen

Über 50.000 Beschäftigte sollen bald mit neuen, quelloffenen Systemen arbeiten. Den Weg zur digitalen Unabhängigkeit geht das Land mit einem Nachbarn.

Microsoft sitzt in jeder deutschen Behörde – zumindest noch

Gonzalo Fuentes/reuters

dpa/taz | Mecklenburg-Vorpommern geht in der Digitalpolitik in die Offensive und setzt auf Eigenständigkeit. Wie das Finanz- und Digitalisierungsministerium bekannt gab, trennt sich das Land schrittweise von der Software großer Tech-Konzerne wie Microsoft. Stattdessen werde eine landesweite Plattform auf Open-Source-Basis aufgebaut. Dabei gehe es nicht nur darum, digital unabhängiger zu werden, sondern auch mittel- und langfristig Geld einzusparen, sagte Finanzminister Heiko Geue (SPD) der Deutschen Presse-Agentur (dpa).